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Stürze bei älteren Menschen: Angst vor dem Fallen erhöht das Sturzrisiko, 2010

Patienten, die Angst vor Stürzen haben, sollten Aufklärung und unterstützende Interventionen zur Sturzprophylaxe erhalten.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Determinanten der Ungleichheiten zwischen wahrgenommenem und physiologischem Sturzrisiko von älteren Leuten: Eine Kohortenstudie.

ZIEL:

Die Studie soll die Angst vorm Stürzen von älteren Leuten verständlich machen. Dafür werden die Prävalenz und die Determinanten des wahrgenommenen und des physiologischen Sturzrisikos untersucht. Es soll außerdem verstanden werden, welche Rolle die Ungleichheiten zwischen wahrgenommenem Risiko und physiologischem Risiko als Ursache des Sturzes spielen.

 

DESIGN:

Die Studie war eine prospektive Kohortenstudie.

 

SETTING:

Eine Stichprobe der Gesellschaft wurde im östlichen Sydney, Australien genommen.

 

TEILNEHMER:

500 Männer und Frauen im Alter von 70 bis 90 Jahren nahmen teil.

 

HAUPTSÄCHLICHE STUDIENZIELMESSUNG:

Es wurden die Baselinewerte von medizinischen, physiologischen und neuropsychologischen Messungen beurteilt. Dabei wurde das physiologische Sturzrisiko durch das physiologische Profil abgeschätzt und das wahrgenommene Sturzrisiko durch die falls efficacy scale - international abgeschätzt. Die Teilnehmer wurden über ein Jahr monatlich nach Stürzen befragt.

 

ERGEBNISSE:

Multivariante logistische Regressionsanalysen zeigten, dass sowohl das wahrgenommene als auch das physiologische Sturzrisiko unabhängige Anzeichen von zukünftigen Stürzen waren. Die Klassifikationsbaum Analyse (Classification tree analysis) wurde benutzt, um die Stichprobe in vier Gruppen (kräftig, ängstlich, stoisch und bewusst) aufzuteilen. Diese Aufteilung wurde anhand der Ungleichheit zwischen dem physiologischen und dem wahrgenommenen Sturzrisiko vorgenommen. In der Gruppe der Kräftigen (144 (29%)) und in der Gruppe der Bewussten (202 (40%)) war das wahrgenommene Sturzrisiko mit dem physiologischen Sturzrisiko kongruent. Die Gruppe der Ängstlichen (54 (11%)) hatte ein geringes physiologisches Risiko aber ein hohes wahrgenommenes Sturzrisiko, welches mit depressiven Symptomen verbunden war (P=0.029), sowie mit neurotischen Persönlichkeitsmustern (P=0.026) und verminderten exekutiven Funktionen (P=0.010). Die Gruppe der Stoischen (100 (20%)) hatte ein hohes physiologisches Risiko aber ein geringes wahrgenommenes Sturzrisiko. Dieses geringe Wahrnehmen beugt Stürze vor, vermittelt eine positive Lebensperspektive (P=0.001) und hält die physische Aktivität und die Teilnahme an der Gemeinschaft aufrecht (P=0.048).

 

FAZIT:

Viele ältere Leute unter- oder überschätzten ihr Sturzrisiko. Solche Ungleichheiten zwischen wahrgenommenem und physiologischem Sturzrisiko waren primär mit psychologischen Parametern assoziiert und beeinflussten stark die Sturzwahrscheinlichkeit. Die Messungen des physiologischen und des wahrgenommenen Sturzrisikos sollte in der Beurteilung des Sturzrisikos mit eingeschlossen werden. Damit können maßgeschneiderte Interventionen benutzt werden, die Stürze bei älteren Personen verhindern können. 

  1. Delbaere K et al. Determinants of disparities between perceived and physiological risk of falling among elderly people: Cohort study. BMJ 2010 Aug 20; 341:c4165.
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Stand: 25. Mai 2013