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Verzögert intensive Blutdruckkontrolle die Progression der hypertensiven Nierenerkrankung? 2010

Verzögert intensivierte Blutdruckkontrolle (RR<130/80mmHg) das Fortschreiten der hypertensiven Nierenerkrankung: vielleicht bei Patienten mit Proteinurie.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Intensivierte Blutdruckkontrolle bei hypertensiver Nierenerkrankung

In Beobachtungsstudien ist der Zusammenhang zwischen Blutdruck und terminaler Niereninsuffizienz direkt und progressiv. Die Belastung durch hypertensive chronische Nierenerkrankung und terminale Niereninsuffizienz ist besonders hoch bei Patienten mit schwarzer Hautfarbe. Es haben jedoch noch wenige Studien untersucht, ob eine intensive Blutdruckkontrolle das Fortschreiten der chronischen Nierenerkrankung bei Patienten schwarzer Hautfarbe verzögern kann.

 

In einer Studie die im „New England Journal of Medicine“ erschien, wurden 1094 Patienten schwarzer Hautfarbe mit chronischer hypertensiver Nierenerkrankung entweder zu einer intensivierten Blutdruckkontrolle oder zur Standard-Blutdruckkontrolle randomisiert. Nach Beendigung der Studienphase wurden die Patienten eingeladen, sich in eine Kohortenphase einzuschreiben, bei der die Blutdruckzielwerte weniger als 130/80 mmHg betragen sollten. Der primäre klinische Zielparameter während der Kohortenphase war das Fortschreiten der chronischen Nierenerkrankung, welches definiert war als Verdoppelung des Seumkreatininwerts, die Diagnose terminale Niereninsuffizienz oder der Todesfall. Die Nachbeobachtungszeit betrug zwischen 8,8 und 12,2 Jahren.

 

Ergebnisse:

Während der Studienphase lag der mittlere Blutdruckwert bei der Gruppe mit der intensivierten Kontrolle bei 130/78 mm Hg bzw. bei 141/86 mm Hg bei der Gruppe mit der Standardkontrolle. Während der Kohortenphase waren die entsprechenden Blutdruckwerte 131/78 mm Hg und 134/78 mm Hg. In beiden Phasen gab es keinen signifikanten Unterschied zwischen den Gruppen bezüglich des Risikos für den primären Zielparameter. Es zeigten sich jedoch unterschiedliche Auswirkungen je nach Ausmaß der Proteinurie zu Studienbeginn mit einem potentiellen Nutzen für Patienten mit einem Eiweiß-Kreatinin-Ratio von mehr als 0,22.

 

Fazit:

Bei der Gesamtanalyse hatte die intensivierte Blutdruckkontrolle keine Auswirkungen auf das Fortschreiten der Nierenerkrankung. Die intensivierte Blutdruckkontrolle könnte sich jedoch unterschiedlich auswirken je nachdem, ob bei den Patienten zu Studienbeginn eine Proteinurie vorliegt oder nicht.    

  1. Appel LJ et al. Intensive blood-pressure control in hypertensive chronic kidney disease. N Engl J Med 2010 Sep 2; 363:918
 
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Stand: 25. Mai 2013