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Kontrastmittel-MRA zur Diagnose von Verschlüssen bei PAVK, 2010

Kontrastmittel-verstärkte Magnet-Resonanz-Angiographie (MRA) weist bei der Diagnose von klinisch relevanten Gefäßstenosen oder -verschlüssen bei Erwachsenen mit PAVK eine hohe Genauigkeit auf.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Eine Meta-Analyse: Die Genauigkeit einer Kontrastmittel-verstärkten Magnet-Resonanz-Angiographie bei der Untersuchung von Stenosen und Verschlüssen bei peripherer arterieller Verschluss-Krankheit.

HINTERGRUND: Die Kontrastmittel-verstärkte Magnet-Resonanz-Angiographie (MRA) ist eine nicht-invasive, strahlungsfreie bildgebende Methode zur Untersuchung von peripherer, arterieller Verschlusskrankheit (PAVK) der unteren Extremitäten.

ZWECK: Es sollte aus prospektiven Studien die Evidenz bezüglich der Fähigkeit der MRA zusammengefasst werden, arterielle Verschlüsse oder Stenosen (Lumenreduktion um 50-100%) bei Erwachsenen mit Symptomen einer PAVK zu identifizieren oder auszuschließen.

DATEN-QUELLEN: PubMed und drei andere Datenbanken wurden für die Jahre von 1998 bis 2009 ohne Sprach-Einschränkungen durchsucht.

STUDIEN-AUSWAHL: Zwei unabhängige Gutachter wählten 32 Studien aus, die eine MRA mit einer intra-arteriellen digitalen Subtraktions-Angiographie bei PAVK verglichen. Geeignete Studien waren prospektiv und stellten Daten  bereit, welche die Rekonstruktion von 2x2 oder 3x3 Kontingenz-Tabellen (Stenose unter 50% gegenüber einer Stenose von mindestens 50% oder einem Verschluss von arteriellen Segmenten) bei mindestens zehn Patienten mit Symptomen einer PAVK erlaubten.

DATEN-ENTNAHME: Zwei Gutachter untersuchten unabhängig voneinander die Qualität der Studien und extrahierten Daten. Meinungsverschiedenheiten wurden durch Konsens-Bildung gelöst.

DATEN-ERSTELLUNG: Die 32 ausgewählten Studien wiesen allgemein eine hohe methodische Qualität auf. Ungefähr 26% der insgesamt 1.022 Patienten hatten eine kritische Ischämie einer Extremität mit Schmerzen bei Ruhe oder Gewebe-Verlust. Insgesamt war die gepoolte Sensitivität der MRA 94,7% (95% Konfidenz-Intervall [KI]: 92,1 - 96,4%), die Spezifität betrug 95,6% (95% KI: 94,0 – 96,8%) für die Diagnostizierung einer segmentalen Stenose oder eines Verschlusses. Die gepoolten positiven und negativen Wahrscheinlichkeits-Verhältnisse betrugen entsprechend 21,56 (95% KI: 15,70 – 29,69) bzw. 0,056 (95% KI: 0,037 – 0,083). Durch die magnetische Resonanz-Angiographie wurden 95,3% der arteriellen Segmente korrekt klassifiziert, eine Überbewertung der Stenose kam in 3,1% aller Segmente, eine Unterbewertung bei 1,6% vor.

EINSCHRÄNKUNG: Ähnlich wie die meisten Studien zur Computer-gestützten Schnittbild-Angiographie bei PAVK berichteten die primären Studien von der Genauigkeit der MRA bezogen auf einzelne arterielle Segmente und nicht auf einzelne Patienten.

SCHLUSSFOLGERUNG: Diese Meta-Analyse von 32 prospektiven Studien erbringt weitere Beweise dafür, dass die Kontrastmittel-verstärkte Magnet-Resonanz-Angiographie bei der Identifizierung oder beim Ausschluss von klinisch relevanten Gefäßstenosen oder -verschlüssen bei Erwachsenen mit Symptomen einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit eine hohe Genauigkeit aufweist.

PRIMÄRE FINANZIERUNGS-QUELLE: Keine.

  1. Menke J and Larsen J. Meta-analysis: Accuracy of contrast-enhanced magnetic resonance angiography for assessing steno-occlusions in peripheral arterial disease. Ann Intern Med 2010 Sep 7; 153:325.
Schlüsselwörter: Kontrastmittel-Magnet-Resonanz-Angiographie, Gefäß-Verschluss, mrt, magnet-resonanz-tomographie, ct, periphere arterielle Verschluss-Krankheit, PAVK, verschluss, gefäß-verschlüsse, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013