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Rauchverbot und Asthma-Prävalenz bei Kindern, 2010

Die Einführung des Rauchverbots 2006 in Schottland (öffentliche Räume, Restaurants, Pubs usw.) ging mit einer nachfolgenden Verringerung der Asthma-Erkrankungen um 18% pro Jahr bei Kindern einher. Also, alle bisherigen Ergebnisse zeigen, dass der Rauchverbot war eine gute Sache für die allgemeine Gesundheit ist.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Zusammenhang von Rauchverbot und Hospitalisierung von Kindern mit Asthma.

HINTERGRUND: Vorausgegangene Studien haben gezeigt, dass Atemwegsbeschwerden bei Bar-Angestellten seit der Einführung eines umfassenden Rauchverbots zurückgegangen sind. Allerdings ist unklar, ob dies auch für Personen zutrifft, die nicht beruflich mit Tabakrauch belastet sind. In der vorliegenden Studie sollte untersucht werden, ob das im März 2006 in Schottland eingeführte Rauchverbot an öffentlichen Plätzen die Hospitalisierungsrate von Kindern mit Asthma beeinflusst hat.

METHODEN: Anhand von Krankenhausakten wurden alle Kinder in Schottland bestimmt, die zwischen Januar 2000 und Oktober 2009 im Alter unter 15 Jahren aufgrund von Asthma ins Krankenhaus aufgenommen wurden. In einem Regressionsmodell mit negativer Binominalverteilung wurden die Daten auf Alter, Geschlecht, sozioökonomischen Status in 5 Gruppen, städtische/ländliche Region sowie Monat und Jahr abgeglichen. Zusätzlich wurden Interaktionstests durchgeführt.

ERGEBNISSE: Vor Einführung des Rauchverbots nahm die Hospitalisierungsrate von Asthmapatienten um durchschnittlich 5,2% pro Jahr zu (95%-Konfidenzintervall [KI] 3,9 - 6,6). Nach Gesetzeseinführung sank die Hospitalisierungsrate verglichen mit der vom 26. März 2006 um durchschnittlich 18,2% pro Jahr (95 %-KI, 14,7 - 21,8; p < 0,001). Die Verringerung zeigte sich sowohl bei Vorschul- als auch bei Schulkindern. Dabei bestand kein signifikanter Zusammenhang der Hospitalisierung aufgrund von Asthma mit der Altersgruppe, dem Geschlecht, städtischer/ländlicher Region und dem sozioökonomischen Status.

SCHLUSSFOLGERUNG: Die Einführung des Rauchverbots im Jahr 2006 in Schottland ging einher mit einer nachfolgenden Verringerung der Atemwegserkrankungen bei Personen, die nicht beruflich mit Tabakrauch belastet waren. (Finanzierung: NHS Health Scotland.)

  1. Mackay D et al. Smoke-free legislation and hospitalizations for childhood asthma. N Engl J Med 2010 Sep 16; 363:1139.
Schlüsselwörter: Rauchverbot in kneipen, restaurants, asthma, rauchen, kneipen, schulen, behörden, hospitalisierung, kinder, schwangerschaft, bronchitis, rauchende Eltern, mutter, vater, zu hause, asthma-prävalenz, kleinkinder, gasthaus, verbieten, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

 

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Stand: 25. Mai 2013