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Einmalige PSA-Messung im Alter von 60 Jahren und Prostatakrebs-Lebenszeitrisiko, 2010

Einmalige PSA-Screening im Alter von 60 Jahren sagt Lebenszeitrisiko für Prostatakrebs voraus. PSA-Werte von 2ng/mL oder darüber waren mit einem erhöhten Risiko für Prostatakrebs assoziiert.

Entsprechend den Ergebnissen dieser Studie könnten zumindest die Hälfte der 60-jährigen Männer ( PSA-Wert ≤1 ng/ml) von weiterem PSA-Screening für Prostatakrebs befreit werden.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Korrelation zwischen PSA-Wert (prostataspezifisches Antigen) im Alter von 60 Jahren und Tod oder Metastase durch Prostatakarzinom: Fall-Kontroll-Studie.

Ziel: Beschreibung des Zusammenhangs zwischen dem PSA-Wert im Alter von 60 Jahren und späterer Diagnose eines klinisch relevanten Prostatakarzinoms in nicht gescreenter Bevölkerung zur Abwägung, ob eine Einteilung in Risikogruppen  beim PSA-Screening und der Chemoprävention sinnvoll ist.

Studiendesign: 1:3 gematchte Fall-Kontroll-Studie aus einer Kohortenstudie mit höchst repräsentativem Bevölkerungskollektiv.

Rahmenbedingungen:  Teilnehmer des „Malmö Prevention Project“ aus der schwedisch Normalbevölkerung. Krebsregister des „National Board of Health and Welfare".

Teilnehmerkollektiv: 1167 Männer, denen 1981 im Alter von 60 Jahren eine Blutprobe entnommen wurde, sind bis zum Alter von 85 beobachtet worden.

Endpunkte: Metastase oder Tod durch Prostatakarzinom.

Ergebnisse: Während der Zeit, in der die Studie stattfand, wurden nur wenige Screenings durchgeführt. Insgesamt wurden 43 Fälle von Metastasen und 35 Todesfälle durch Prostatakarzinom registriert. Es konnte eine Korrelation zwischen dem PSA-Wert eines 60-jährigen und dem Auftreten von Metastasen durch ein Prostatakarzinom (Bereich unterhalb der Kurve 0,86, 95% Konfidenzintervall 0,79 bis 0,92; P<0.001)  sowie dem Tod durch ein Prostatakarzinom (0,90, 0,84 bis 0,96; P<0.001) festgestellt werden. Je größer der Bereich unterhalb der Kurve ist (Werte von 0 bis 1), desto besser ist der Test. Obwohl lediglich eine Minderheit der Männer des Viertels mit dem höchsten PSA-Wert (>2 ng/ml) ein tödliches Prostatakarzinom ausbildeten, traten 90% (78% bis 100%) der Todesfälle in dieser Gruppe auf. Im Gegenzug war für die 60-jährigen Männer mit einem Wert kleiner oder gleich dem Medianwert (≤1 ng/ml) die Wahrscheinlichkeit an einem klinisch relevanten Prostatakarzinom zu erkranken gering (0,5% Risiko im Alter von 85 Jahren eine Metastase auszubilden und 0,2% Risiko an einem Prostatakarzinom zu sterben).

Fazit: Der PSA-Wert im Alter von 60 Jahren kann zur Vorhersage des Lebenszeitrisikos wegen eines Prostatakarzinoms eine Metastase auszubilden oder zu sterben, herangezogen werden. Obwohl auch 60-jährige Männer mit einem Wert unterhalb des Medianwerts (≤1 ng/ml) an einem Prostatakarzinom erkranken können, ist die Wahrscheinlichkeit, dass dieses lebensbedrohlich wird, gering. Diese Männer könnten somit von einem weiteren Screening befreit werden, das sich stattdessen auf Männer mit höheren Werten konzentrieren sollte.

  1. Vickers AJ et al. Prostate specific antigen concentration at age 60 and death or metastasis from prostate cancer: Case-control study. BMJ 2010 Sep 14; 341:c4521.
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Stand: 25. Mai 2013