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Antikoagulation mit Fondaparinux (Arixtra®) bei oberflächlicher Thrombophlebitis, 2010

Eine Behandlung mit dem Heparin-Analog Fondaparinux (Arixtra) war wirksam in der Behandlung von Patienten mit einer akuten, symptomatischen Thrombose der oberflächlichen Beinvenen (Thrombophlebitis, Varikophlebitis).

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Fondaparinux bei der Behandlung einer Thrombose in den oberflächlichen Venen der Beine.

HINTERGRUND: Die Wirksamkeit und Sicherheit einer antikoagulativen Behandlung bei Patienten mit einer akuten, symptomatischen Thrombose der oberflächlichen Venen der Beine, ohne eine gleichzeitig bestehende, begleitende Thrombose der tiefen Beinvenen oder symptomatische Lungen-Embolie bei erstmaliger Vorstellung, ist bisher nicht belegt worden.

METHODEN: In einer randomisierten, doppelt-blinden Studie wurden 3.002 Patienten entweder einer täglichen, subkutanen Gabe von 2,5 mg Fondaparinux oder Placebo über jeweils 45 Tage zugeteilt. Der primäre Wirksamkeits-Endpunkt war eine Zusammensetzung aus Tod durch jede Ursache, die Entwicklung einer symptomatischen Lungen-Embolie, einer symptomatischen Thrombose der tiefen Venen, einer symptomatischen Ausbreitung der Thrombose zum sapheno-femoralen Venenstern, oder ein symptomatisches Rezidiv einer Thrombose der oberflächlichen Venen am Tag 47. Der Sicherheits-Endpunkt war das Auftreten einer großen Blutung. Die Patienten wurden bis zum Tag 77 nachbeobachtet.

ERGEBNISSE: Der primäre Wirksamkeits-Endpunkt trat bei 13 von 1.502 (0,9%) Patienten in der Fondaparinux-Gruppe und bei 88 von 1.500 Patienten (5,9%) in der Placebo-Gruppe auf (relative Risiko-Reduktion durch Fondaparinux: 85%; 95% Konfidenz-Intervall [KI]: 74 – 92%; P<0,001). In der Fondaparinux-Gruppe war im Vergleich zur Placebo-Gruppe die Inzidenz von jedem Bestandteil im primären Wirksamkeits-Endpunkt signifikant vermindert, bis auf die Häufigkeit eines Todesfalls (0,1% in beiden Gruppen). Die Häufigkeit von Lungen-Embolien oder tiefen Venen-Thrombosen war in der Fondaparinux-Gruppe um 85% niedriger als in der Placebo-Gruppe (0,2% gegenüber 1,3%; 95% KI: 50 – 95%; P<0,001). Am Tag 77 wurden ähnliche Risiko-Reduzierungen beobachtet. Insgesamt müssten 88 Patienten behandelt werden, um eine Lungen-Embolie oder eine tiefe Venen-Thrombose zu verhindern. Eine große Blutung trat bei je einem Patienten in beiden Gruppen auf. Die Inzidenz von ernsten, ungünstigen Ereignissen betrug 0,7% in der Fondaparinux-Gruppe und 1,1% in der Placebo-Gruppe.

SCHLUSSFOLGERUNG: Eine Behandlung mit Fondaparinux, in einer Dosierung von 2,5 mg einmal täglich, war wirksam in der Behandlung von Patienten mit einer akuten, symptomatischen Thrombose der oberflächlichen Beinvenen und wies keine ernsten Nebenwirkungen auf. (Studie finanziert durch GlaxoSmithKline).

  1. Decousus H et al: Fondaparinux for the Treatment of Superficial-Vein Thrombosis in the Legs. NEJM 2010 Sep 23;363(13):1222-32
Schlüsselwörter: Fondaparinux, arixtra, marcumar, heparin, trombophlebitis, thrombose, venenthrombose der oberflächlichen venen, lunge, embolie, Antikoagulation, lungenembolie, Heparin-Analog, ass, aspirin, phlebitis, venenentzündung, therapie, heparine, clexane, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013