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DMSA-Scan zur Diagnose eines vesikoureteralen Refluxes bei jungen Kindern mit Harnwegsinfektionen, 2010

Eine aktuelle Studie (1) überprüfte, wie genau die akute Dimerkaptosuccinsäure (DMSA)-Szintigraphie bei jungen Kindern, die eine erste fiebrige Harnwegsinfektion durchgemacht haben, einen vesikoureteralen Reflux (VUR) diagnostizieren kann.
Ultraschall-Untersuchung und DMSA-Scans waren alleine oder kombiniert weder sehr sensitiv oder sehr spezifisch, um schweren vesikoureteralen Reflux bei Kindern zu entdecken. Anscheinend sind beide Untersuchungen noch keine echte Alternative für Miktionszystourethrografie (VCUG) als Goldstandard bei der Diagnostik des vesikoureteralen Refluxes.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

DMSA Scan für das Erkennen eines vesikoureteralen Refluxes bei jungen Kindern mit Harnwegsinfektionen

ZIEL:

Die Studie soll die Fähigkeit der akuten Dimerkaptosuccinsäure (DMSA) Szintigraphie beurteilen, einen vesikoureteralen Reflux (VUR) bei jungen Kindern nach einer ersten fiebrigen Harnwegsinfektion (UTI) zu entdecken.  

 

METHODEN:

Es wurden Kinder evaluiert, die jünger als oder genau 24 Monate alt waren und einen ersten fiebrigen UTI in einer 5-Jahres-Periode durchgemacht hatten. Die Fähigkeit der akuten DMSA Szintigraphie einen dilatierenden (Grad 3-5) oder schweren (Grad 4-5) VUR zu entdecken, wurde durch einen Vergleich der DMSA Scan Befunde mit denen der Miktionszystourethrografie beurteilt. 

 

ERGEBNISSE:

Von den eingeschlossenen 296 Kindern hatten 46 einen dilatierenden und 25 einen schweren VUR. Abnormale DMSA Scan Ergebnisse wurden mit einem odds ratio von 4.36 für den dilatierenden und 5.50 für den schweren VUR assoziiert. Für die Entdeckung eines dilatierenden VUR war die Fläche unter der Kurve (AUC) 0.68, die positive likelihood ratio (LR) war 2.00 und die negative LR war 0.46; für den schweren VUR waren respektive die Werte 0.69, 2.10 und 0.38. Kinder mit einem abnormalen DMSA Scan Ergebnis, das mit einem abnormalen Ultraschall kombiniert war, hatten ein odds ratio von 3.60 für einen dilatierenden VUR und 6.32 für einen schweren VUR. Trotz unauffälliger Befunde bei beiden Untersuchungen hatten 12 Kinder einen dilatierenden und 4 Kindern einen schweren VUR. Für den dilatierenden VUR war die Fläche unter der Kurve (AUC) 0.65, die  positive LR 1.70 und die negative LR war 0.47; für den schweren VUR waren respektive die Werte 0.69, 1.90 und 0.29.

 

FAZIT:

Die Daten deuten an, dass die akute DMSA Szintigraphie nur eine limitierte Gesamtfähigkeit besitzt einen vesikoureteralen Reflux zu identifizieren. Es sollte nicht befürwortet werden, die Szintigraphie anstelle der Miktionszystourethrografie für die Beurteilung von jungen Kindern mit einem ersten fiebrigen Harnwegsinfekt einzusetzen.

  1. Fouzas S et al. DMSA scan for revealing vesicoureteral reflux in young children with urinary tract infection. Pediatrics 2010 Sep; 126:e513.
Schlüsselwörter: DMSA-Scan, ultraschall, ureteroskopie, zystoskopie, sonographie, harnblase, rezidiv, niere, vesikoureteraler Reflux, Kinder, Harnwegsinfektion, zystitis, diagnose, diagnostik harnwege, babys, kleinkinder, Harnwegsinfektionen, Miktionszystourethrografie, VCUG, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, cystoskopie, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013