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HCV-Epidemie unter Drogenabhängigen: Das Überleben von Hepatitis C Viren in Spritzen, 2010

Hepatitis-C-Virus kann in Spritzen länger als 2 Monate persistieren. Die Ergebnisse könnten genutzt werden, um neue Präventionsstrategien zu lenken.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Das Überleben von Hepatitis C Viren in Spritzen:  Bedeutung für die Übertragung unter i.v.- Drogenabhängigen

HINTERGRUND:

Die Untersuchergruppe stellte die Hypothese auf, dass die hohe Prävalenz von Hepatitis C Viren (HCV) unter i.v. - Drogenabhängigen auf ein längeres Überleben der Viren in kontaminierten Spritzen zurückzuführen sei.

 

METHODEN:

Für die Studie wurde ein Mikrokulturassay entwickelt, um die Lebensfähigkeit von HCV zu untersuchen. Die Spritzen wurden mit Blut aufgezogen, das mit HCV reporter Viren (Jc1/GLuc2A) gespickt war, um zwei Szenarien der verbliebenen Volumina zu simulieren: Niedriges Restvolumen (2 µl) für 1-ml Insulinspritzen und ein hohes Restvolumen (32 µl) für 1-ml Tuberkulin Spritzen. Die Spritzen wurden bei 4°C, 22°C und 37°C für bis zu 63 Tage gelagert. Danach wurde die HCV Infektiosität durch die Bestimmung der Luciferase Aktivität getestet. 

 

ERGEBNISSE:

Die Viruszerfallrate war biphasisch (t1/2alpha= 0.4 h und t1/2alpha= 28 hh). Bei den Insulinspritzen konnten keine lebensfähige HC Viren bei allen Lagerungstemperaturen nach dem ersten Tag nachgewiesen werden, außer bei 4°C, wo 5 % der Spritzen lebensfähige Viren am siebten Tag lieferten. Bei den Tuberkulin Spritzen wurden lebensfähige Viren bei 96 %, 71 % und 52 % der Spritzen bei 4°C, 22°C und 37°C für 7 Tage nachgewiesen, beziehungsweise waren bis zum 63. Tag nachweisbar.

 

FAZIT:

Die hohe Prävalenz von Hepatitis C Viren unter i.v.-Drogenabhängigen kann teilweise auf die Widerstandsfähigkeit der Viren und den Spritzentyp zurückzuführen sein. Die Ergebnisse könnten genutzt werden, um Präventionsstrategien zu lenken.

  1. Paintsil E et al. Survival of hepatitis C virus in syringes: Implication for transmission among injection drug users. J Infect Dis 2010 Oct 1; 202:984.
Schlüsselwörter: Überleben, Hepatitis C Viren in Spritzen, drogen, hiv, ansteckung, aids, hcv, hepatitis b, injektion, drogenabhängigkeit, heroin spritzen, polytoxikomanie, heroin-abhängige, Heroinambulanz, Methadon, substitution dreckige spritze, drogen-raum, frei, Übertragung, i.v.-Drogenabhängige, transmission, Injektionsraum, kriminalität, Methadonsubstitution, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013