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Einfluss der Schlafdauer auf Gewichtsabnahme bei Adipositas, 2010

Ausreichender Schlaf  (in der Studie 8,5 St.) ist wichtig bei Diätbemühungen um Körperfett zu verlieren. Zu wenig Schlaf (in der Studie 5,5 St.) beeinflusst womöglich die neuroendokrinen hormonellen Reaktionen des Körpers auf Kalorienreduktion. Die Teilnehmer mit "Schlafentzug" hatten niedrigere metabolische Umsatz-Rate und niedrigeren 24-Stunden-Epinephrin-Serumspiegel (Adrenalin-Derivat), des Weiteren hatten sie erhöhten Hunger.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Zu wenig Schlaf verschlechtert Diätbemühungen Adipositas zu verringern

HINTERGRUND:

Schlafmangel kann die Energiezufuhr und den Verbrauch verändern

 

STUDIENZIEL:

Das Ziel der Studie war es zu untersuchen, ob eine Schlafrestriktion den Effekt einer kalorienreduzierten Diät bei exzessiver Adipositas abschwächt.

 

DESIGN:

Es wurde eine randomisierte, 2-Perioden, 2-Konditionen Crossoverstudie durchgeführt.

 

SETTING:

Die Studie fand an einem universitären, klinischen Forschungszentrum und in einem Schlaflabor statt.

 

PATIENTEN:

10 übergewichtige, nicht rauchende Patienten (3 Frauen und 7 Männer) mit einem mittleren Alter von 41 Jahren (SD, 5) und einem durchschnittlichen body mass index von 27,4 kg/m2 (SD, 2.0) wurden eingeschlossen.

 

INTERVENTION:

Für 14 Tage wurde eine moderate Kalorienreduktion mit möglichen 8,5 oder 5,5 Stunden an Nachtschlaf durchgeführt.

 

MESSUNGEN:

Die hauptsächlichen Messgrößen waren der Verlust von Fett und die fettfreie Körpermasse. Die sekundären Messgrößen waren die Veränderungen von Substratgebrauch, Energieverbrauch, Hunger und die 24-Stunden Konzentrationen der metabolischen Hormone.

 

ERGEBNISSE:
Schlafminderung verringert den Anteil des Fettgewichtsverlusts um 55 % (1,4 versus 0,6 kg bei 8,5 versus 5,5 Stunden an Schlaf; P = 0.043) und erhöht den Verlust an fettfreier Körpermasse um 60 % (1,5 versus 2,4 kg; P = 0,002). Dieses war von Markern einer erhöhten neuroendokrinen Adaption an die Kalorienreduktion und erhöhtem Hunger begleitet. Zudem wurde eine Verlagerung von relativem Substratgebrauch hin zu einer Oxidation von weniger Fett beobachtet.

 

LIMITATIONEN:

Die Beschaffenheit der Studie selbst limitierte ihre Dauer und ihre Teilnehmergröße.

 

FAZIT:

Die Menge an menschlichem Schlaf trägt zu der Aufrechterhaltung der fettfreien Körpermasse in Zeiten von verminderter Energiezufuhr bei. Mangel an ausreichendem Schlaf könnte die Effizienz von typischen Diätinterventionen zur Gewichtsreduktion und die damit verbundene metabolische Risikoreduktion beeinträchtigen.

  1. Nedeltcheva AV et al. Insufficient sleep undermines dietary efforts to reduce adiposity. Ann Intern Med 2010 Oct 5; 153:435.
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Stand: 25. Mai 2013