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Venöse Thromboembolie:  Rezidivrisiko nach Erst-Episode - Antikoagulation-Dauer, 2010

Rezidivrisiko nach der Erst-Episode einer symptomatischen venösen Thromboembolie ist am geringsten, wenn die Thromboembolie durch einen chirurgischen Eingriff getriggert wurde;  Bei diesen Patienten wäre eine Beschränkung der Antikoagulation lediglich auf 3 Monate durchaus vertretbar.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Rezidivrisiko nach Erst-Episode einer symptomatischen venösen Thromboembolie durch transienten Risikofaktor: ein systematischer Review.

HINTERGRUND: Das Rezidivrisiko einer symptomatischen venösen Thromboembolie (VTE) aufgrund verschiedener transienter Risikofaktoren sollte bestimmt werden.

DATENQUELLEN: Die Datenbanken MEDLINE, EMBASE und Cochrane Collaboration Registry of Randomized Trials wurden durchsucht.

STUDIENAUSWAHL: Ausgewählt wurden prospektive Kohortenstudien und randomisierte Studien mit Patienten, die erstmalig eine symptomatische VTE nach transientem Risikofaktor erlitten und für mindestens 3 Monate behandelt wurden.

DATENEXTRAKTION: Folgende Daten wurden in die Analyse einbezogen: Anzahl von Patienten und VTE-Rezidive 0-12 Monate und 0-24 Monaten nach Therapiestopp, Studiendesign und ursächliche Risikofaktoren.

ERGEBNISSE: Für die Studien wurden die jährlichen Rezidivraten berechnet und gemittelt. Bei Einschluss aller Patienten mit transientem Risikofaktor lag die Rezidivrate nach 24 Monaten bei 3,3% pro Patientenjahr (11 Studien, 2268 Patienten).  Für die Subgruppe mit operativem Risikofaktor ergab sich 0,7% pro Patientenjahr (3 Studien, 248 Patienten) und 4,2% für die Subgruppe mit nicht-operativem Risikofaktor (3 Studien, 509 Patienten). Dieselben Studien zeigten eine Rezidivrate von 7,4% pro Patientenjahr bei Patienten ohne bestimmbaren Risikofaktor. Das relative Risiko eines Rezidivs betrug 3,0 für Patienten mit  nicht-operativem versus operativem Risikofaktor. Bei Patienten ohne bestimmbaren Risikofaktor im Vergleich zu Patienten mit nicht-operativem Risikofaktor lag das relative Risiko eines Rezidivs nach 24 Monaten bei 1,8.

SCHLUSSFOLGERUNG: Das Rezidivrisiko einer symptomatischen venösen Thromboembolie ist beim Vorhandensein eines operativen Risikofaktors niedrig, bei nicht-operativem Risikofaktor mittel und ohne bestimmbaren Risikofaktor hoch. Das Risiko sollte bei der Entscheidung über Kurzzeit- und Langzeittherapie beachtet werden.

  1. Iorio A et al. Risk of recurrence after a first episode of symptomatic venous thromboembolism provoked by a transient risk factor: A systematic review. Arch Intern Med 2010 Oct 25; 170:1710
Schlüsselwörter: Venöse Thromboembolie, Rezidivrisiko, Antikoagulation-Dauer, idiopathisch, therapiedauer, Leitlinien, rezidiv, rückfall, Thrombose, VTE, tiefe Venenthrombose, Phlebothrombose, Thromboembolie, D-Dimer, Blutung, Gerinnungsfaktor VIIa, Blutungen, Gerinnungsfaktoren, transienter Risikofaktor, Antidot, Warfarin, Coumadin, Phenprocoumon, Marcumar, Vitamin K, International Normalized Ratio, INR, Quick-Wert, erst-episode,  infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013