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Karotisstenose reloaded: Stentimplantation vs. Endarteriektomie - Letzter Stand, 2010

Die Zwischenergebnisse der CREST-Studie (1) zeigt, dass Endarteriektomie-OP zur Schlaganfall-Prävention effektiver ist;  Stenting hätte jedoch gewisse Vorteile bei bestimmten Patienten-Gruppen: jüngere Patienten, Stenosen ohne instabile Plaques, und diese mit koronarer Herzkrankheit.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Stentimplantation vs. Endarteriektomie zur Behandlung der Stenose der A. carotis

Die Implantation eines Stents und die operative Ausräumung der A. carotis stehen beide als Optionen zur Behandlung einer Stenose der Halsschlagader zur Verfügung, welche ein wichtiger Auslöser für den Schlaganfall ist. In dieser Studie wurden Patienten mit symptomatischer oder asymptomatischer Carotisstenose ausgewählt, sich zufällig einem Stenting oder einer Endarteriektomie zu unterziehen. Der primäre Endpunkt wurde repräsentiert durch Schlaganfall, Herzinfarkt, oder Tod durch jegliche Ursache während der Untersuchungsperiode, sowie ein Schlaganfall der betroffenen Seite innerhalb von vier Jahren nach Randomisierung.

Ergebnisse: Bei 2502 Patienten gab es während der mittleren Follow-up-Periode von 2.5 Jahren keinen signifikanten Unterschied in der geschätzten 4-Jahres-Rate für den primären Endpunkt zwischen der Stent-Gruppe und der Endarteriektomie-Gruppe (7.2% und 6.8% respektive; Hazard Ratio bie Stenting, 1.11; 95% Konfidenzintervall 0.81 - 1.51; P=0.51). Es gab keinen Unterschied zwischen den Gruppen hinsichtlich des Endpunkts bezogen auf den Symptomstatus (P=0.84) oder das Geschlecht (P=0.34). Die 4-Jahres-Rate für Schlaganfall oder Tod war 6.4% bei der Stentimplantation und 4.7% bei der Endarteriektomie (Hazard Ratio 1.50; P=0.03); die Rate bei symptomatischen Patienten war jeweils 4.5% und 2.7% (Hazard Ratio , 1.37; P=0.14), und die Rate unter den asymptomatischen Patienten war jeweils 4.5% and 2.7% (Hazard Ratio, 1.86; P=0.07). Die periprozeduralen Raten für die einzelnen Komponenten des Endpunkts unterschieden sich zwischen der Stent-Gruppe und der Endarteriektomie-Gruppe folgendermaßen: für Tod (0.7% vs. 0.3%, P=0.18), für Schlaganfall stroke (4.1% vs. 2.3%, P=0.01), und für Herzinfarkt (1.1% vs. 2.3%, P=0.03). Nach dieser Periode war das Vorkommen eines Schlaganfalls auf derselben Seite beim Stenting und bei operativer Therapie ähnlich niedrig (2.0% and 2.4%, respectively; P=0.85).

Fazit: Unter Patienten mit symptomatischer oder asymptomatischer Stenose der A. carotis gibt es keinen signifikanten Unterschied bezüglich des primären Endpunkts aus Schlaganfall, Herzinfarkt, oder Tod zwischen den Gruppen, welche sich einer Stentimplantation bzw. einer operativen Revaskularisation unterzogen. Während des gesamten Zeitraums der Untersuchungen gab es ein höheres Risiko für einen Schlaganfall bei Stenting sowie für einen Herzinfarkt bei der Endarteriektomie.

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Stand: 25. Mai 2013