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Östrogen plus Progesteron in der Postmenopause und das Risiko für Brustkrebsbedingte Sterblichkeit, 2011

Östrogen plus Progesteron in der Postmenopause: Erhöht die kombinierte Hormonersatztherapie das Risiko für Brustkrebs sowie die Brustkrebsbedingte Sterblichkeit? 

Die Women`s Health Initiative, eine randomisierte placebokontrollierten Studie über die kombinierte Gabe von Östrogen plus Progesteron ergab nach einer mittleren Interventionszeit von 5,6 Jahren und einer mittleren Nachbeobachtungszeit von 7,9 Jahren eine erhöhte Brustkrebsinzidenz bei Frauen, die diese kombinierte Hormonersatztherapie erhalten hatten.  Die Brustkrebsbedingte Mortalität wurde bei den Teilnehmerinnen dieser Studie bisher nicht untersucht. Das Ziel einer amerikanischen Studie, die im „Journal of American Medical Association“ erschien war, die Auswirkungen einer Kombination von Östrogen und Progesteron auf die kumulative Brustkrebsinzidenz und die Mortalität nach einer mittleren Nachbeobachtungszeit von 11 Jahren (bis zum 14. August 2009) erneut zu bestimmen.  

 

Insgesamt 16 608 postmenopausale Frauen im Alter zwischen 50 und 79 Jahren ohne Hysterektomie in der Vorgeschichte erhielten randomisiert täglich entweder eine Kombination aus 0,625 mg konjugierten Östrogenen und 2,5 mg Medroxyprogesteronacetat oder ein Placebo. Nach Beendigung der Orginialstudie (31. März 2005) konnte von 12 788 (83%) der überlebenden Teilnehmerinnen die erneute Einverständnis zur weiteren Nachbeobachtung bezüglich der Brustkrebsinzidenz eingeholt werden. Die Hauptzielparameter der neuen Untersuchung waren die Inzidenz einer invasiven Brustkrebserkrankung und die Brustkrebsmortalität.

 

Ergebnisse:

In einer intention-to-treat-Analyse, die alle randomisierten Teilnehmerinnen einschloss,  diejenigen jedoch zensierte, die am 31. März 2009 keine Einwilligung zu einer weiteren  Nachbeobachtung gegeben hatten, war die Gabe einer Östrogen-Progesteron-Kombination mit mehr invasiven Brustkrebserkrankungen assoziiert als die Einnahme eines Placebos (385 Fälle, 0,42% pro Jahr vs. 293 Fälle 0,34% pro Jahr). Die Brustkrebserkrankungen, die in der Östrogen-Progesteron-Gruppe auftraten waren hinsichtlich des Stadiums und der Histologie mit denen der Placebogruppe vergleichbar, es trat jedoch häufiger ein Befall der  Lymphknoten auf (81 Fälle, 23,7% vs. 43 Fälle, 16,2%). In der Gruppe mit der Kombinationstherapie starben im Vergleich zur Placebogruppe mehr Frauen an den Folgen der Brustkrebserkrankung (25 Todesfälle, 0,03% pro Jahr vs. 12 Todesfälle, 0,01% pro Jahr), die Gesamtsterblichkeit nach der Brustkrebsdiagnose war ebenfalls erhöht (51 Todesfälle, 0,05% pro Jahr vs. 31 Todesfälle (0,03%).

 

Fazit:

Die kombinierte Hormonersatztherapie mit Östrogen und Progesteron war assoziiert mit einer höheren Brustkrebsinzidenz, außerdem sind die Lymphknoten bei den auftretenden Karzinomen häufiger befallen. Die Brustkrebsbedingte Mortalität scheint bei kombiniertem Einsatz von Östrogen und Progesteron ebenfalls erhöht zu sein

  1. Chlebowski RT et al. Estrogen plus progestin and breast cancer incidence and mortality in postmenopausal women. JAMA 2010 Oct 20; 304:1684.
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Stand: 25. Mai 2013