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Fördern fructosereiche Getränke das Gichtrisiko von Frauen? 2011

Hintergrundinformation: Fructose (Fruchtzucker) ist nach Glukose der häufigste Grundbaustein vom Haushaltzucker. Fructose ist in vielen Früchten (wie Apfel, Birne, Erdbeeren) oder Fruchtgetränken aber auch in Zuckerrohr-Säften vorhanden.

Studie (1): Verzehr von mit Fructose-gesüßten Getränken einmal täglich erhöht das Gicht-Risiko um 74%. Also ganz einfach: Trinken Sie nicht Ihre Kalorien!

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Fruktosereiche Getränke und das Risiko von Frauen an Gicht zu erkranken

ZUSAMMENHANG:

Fruktosereiche Getränke, wie zum Beispiel gesüßte Limonade und Orangensaft, können den Harnsäurespiegel und damit das Risiko an Gicht zu erkranken, anheben. Es liegen aber nur eingeschränkt prospektive Daten über diesen Zusammenhang vor.

 

ZIELSETZUNG:

Die Studie soll den Zusammenhang zwischen der Einnahme von fruktosereichen Getränken und Fruktose und dem Risiko für Gichterkrankungen unter Frauen untersuchen.

 

DESIGN, SETTING und TEILNEHMER:

Es wurden Daten aus der Nurses’ Health Study, einer amerikanischen prospektiven Kohortenstudie über 22 Jahre (1984-2006), analysiert. Es wurden Daten von 78 906 Frauen untersucht, die zum Startpunkt der Studie (1984) keine Gicht in der Vorgeschichte aufwiesen und Informationen über die Einnahme von Getränken und Fruktose über einen validierten Fragebogen (food frequency questionnaire (FFQ)) lieferten.

 

HAUPTSÄCHLICHE UNTERSUCHUNGSGRÖSSE:

Es wurden die inzidenten Fälle untersucht, die die Fragebogenkriterien des American College of Rheumatology für Gicht erfüllten.

 

ERGEBNISSE:
Während eines 22-jährigen follow-up wurden 778 bestätigte inzidente Fälle von Gichterkrankungen dokumentiert. Eine verstärkte Einnahme von gesüßten Limonaden war eigenständig assoziiert mit einem verstärkten Risiko an Gicht zu erkranken. Verglichen mit einem Verzehr von weniger als einer Portion von gesüßter Limonade im Monat war das multivariate relative Risiko für Gicht 1,74 für eine Portion pro Tag (95 % [CI], 1,19-2,55). Für zwei oder mehr Portionen pro Tag war das Risiko 2,39 (95 % CI, 1,34-4,26) (P<.001 for trend). Die korrespondierenden relativen Risiken für den Orangensaft waren 1,41 (95% CI, 1,03-1,93) und 2,42 (95% CI, 1,27-4,63) (P=.02 for trend). Die absoluten Risikounterschiede, die mit diesen relativen Risiken korrespondieren, waren respektive 36 und 68 Fälle pro 100.000 Personenjahre für gesüßte Limonade und 14 und 47 Fälle pro 100.000 Personenjahre für Orangensaft. Diätetische Softdrinks waren nicht mit einem Risiko für Gicht assoziiert (P=.27 for trend). Verglichen mit der untersten Quintile der Fruktoseeinnahme war das multivariate relative Risiko für Gicht in der obersten Quintile 1,62 (95% Ci, 1,20-2,19; P=.004 for trend) (Risikounterschied von 28 Fällen pro 100.000 Personenjahre).

 

FAZIT:

In dieser Kohorte von Frauen war der Verzehr von fruktosereichen Getränken mit einem erhöhten Risiko für Gicht assoziiert, obwohl die Beteiligung dieser Getränke am Gichtrisiko in der Bevölkerung eher gering ist, da bei Frauen nur eine niedrige Inzidenzrate für Gicht vorliegt. 

  1. Choi HK et al. Fructose-rich beverages and risk of gout in women. JAMA 2010 Nov 10
Schlüsselwörter: Fruchtzucker-unverträglichkeit, ernährung, fruktose, gesüsste getränke, gicht, diät, Fructosemalabsorption, fruktosereiche Getränke, coca cola, fanta, übergewicht, Fructose-malabsorption, Fruchtzuckerunverträglichkeit, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013