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Mit In-vitro-Fertilisation (IVF) gezeugte Kinder schneiden bei Leistungstests doch gut ab, 2011

Studie (1): Eine künstliche Befruchtung hat anscheinend keine negativen Auswirkungen auf die kognitive Entwicklung (wie Gedächtnis, Auffassungs- und Konzentrationsvermögen, Schulentwicklung usw.) der Kinder.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Mit In-vitro-Fertilisation (IVF) gezeugte Kinder schneiden bei Leistungstests gut ab
Langzeitstudien über Kinder, die mit In-vitro-Fertilisation (IVF) gezeugt wurden gibt es nur in begrenztem Umfang. In einer amerikanischen Studie, die in „Human Reproduction“ erschien wurden die schulischen Leistungen von IVF-Kindern in standardisierten Tests untersucht (Iowa Tests of Basic Skills/Educational Development, ITBS/ITED). Die Eltern von zu Beginn der Studie (März 2008) 8- bis 17jährigen Kindern, die an der Universitätsklinik von Iowa mit In-vitro-Fertilisation gezeugt worden waren und die in Iowa lebten wurden per Email kontaktiert. Die Eltern beantworteten Fragebögen über die Gesundheit und den Bildungsstand ihres Kindes sowie über ihr eigenes Ausbildungsniveau. Die Testergebnisse von IVF-Kindern der Klassen 3 bis 12 und die Ergebnisse einer Kontrollgruppe anonymer und im Alter, Geschlecht, Klasse und Schulbezirk angepasster Kinder wurden anhand gemischter linearer Modelle ausgewertet.

Ergebnisse:
497 Elternpaare wurden kontaktiert, 295 (59,4% der Eltern) nahmen mit 463 Kindern an der Studie teil. Von 423 Kindern (91,4% der Teilnehmer) konnten die Testergebnisse ausgewertet werden. Die IVF-Kinder erzielten über alle Klassen hinweg und bei allen Untertests bessere Testergebnisse als das nationale Mittel und in den Klassen 3-11 bessere als die Kinder der angepassten Kontrollgruppe. Ein Trend zu schlechteren Testergebnissen war bei IVF-Kindern aus Mehrlingsschwangerschaften zwar vorhanden, jedoch statistisch nicht signifikant. Bei den Faktoren, die die Testergebnisse beinflussten waren das elterliche Bildungsniveau, das Alter der Mutter, Scheidung der Eltern und der Body-Mass-Index (BMI) des Kindes. Kryokonservierung, Dauer der Embryokultur und die Methode der Insemination hatten keinen Einfluss auf die Testergebnisse.

Fazit:
Bei standardisierten Tests schnitten Kinder, die mit In-vitro-Fertilisation (IVF) gezeugt wurden besser ab als Kinder einer angepassten Kontrollgruppe, was darauf hindeutet, dass eine künstliche Befruchtung keine negativen Auswirkungen auf die kognitive Entwicklung hat. Langzeitbeobachtungen von Kindern, die mit In-vitro-Fertilisation gezeugt wurden sind jedoch immer noch selten. Weitere Forschungen über die Auswirkungen einer Mehrlingsschwangerschaft auf die schulischen Leistungen sollten durchgeführt werden.

  1. Mains L et al. Achievement test performance in children conceived by IVF. Hum Reprod 2010 Oct; 25:2605.
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Stand: 25. Mai 2013