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Warfarin (Marcumar)-Dosierung bei Patienten mit Niereninsuffienz, 2011

Studie (1): Patienten mit Niereninsuffienz scheinen insgesamt niedrigere Warfarin-Dosen (in Deutschland wird dafür oft Marcumar verwendet) zu brauchen.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Die Dosierung von Warfarin bei Patienten mit verminderter Nierenfunktion

HINTERGRUND: Bei Patienten mit verminderter Nierenfunktion wird eine Behandlung mit Warfarin, einem Medikament, welches hauptsächlich durch das Cytochrom P450-System metabolisiert wird, mit einer ähnlichen Dosierung begonnen wie bei der allgemeinen medizinischen Population, auch das anschließende Management der Therapie verläuft ähnlich. Leider existieren bisher nur wenige Daten, die bei der Adjustierung der Dosis bei Patienten mit verminderter Nierenfunktion als Hilfestellung dienen können. In dieser Studie untersuchen die Autoren den Grad der Dosisreduktion von Warfarin bei Niereninsuffizienz und machen Empfehlungen für die Dosierung von Warfarin.

STUDIEN-DESIGN: Querschnitts-Analyse.

UMFELD & TEILNEHMER: Langzeitbenutzer von Warfarin, die in Antikoagulations-Sprechstunden nachbeobachtet wurden (n=980); 708 Teilnehmer von der Universität von Alabama (UAB) sowie 272 Teilnehmer von der Universität von Chicago (UIC).

PRÄDIKTOREN: Keine oder milde (geschätzte glomeruläre Filtrations-Rate [eGFR] >/= 60 mL/min/1,73 m²), moderate (eGFR 30-59 mL/min/1,73 m²) und schwere (eGFR <30 mL/min/1.73 m²) Einschränkung der Nierenfunktion; CYP2CP- und VKORC1-Genotyp; Alter; Rasse; Geschlecht; Körpermasse; sozialdemographische Faktoren; Raucherstatus; Alkohol; Vitamin K Einnahme; Komorbiditäten (z.B. Herzinsuffizienz); und Medikamenten-Interaktionen (z.B. Amiodaron und Statine).

ENDPUNKT & MESSUNGEN: Die Warfarindosis (Milligram pro Tag) wurde durch lineare Regression nach Adjustierung für klinische, demographische und genetische Faktoren untersucht.

ERGEBNISSE: Die Prävalenzen von moderaten (31,8% und 27,6%) und schweren (8,9% und 6,6%) Nierenfunktions-Einschränkungen war in den UAB und UIC-Kohorten ähnlich. Die benötigte Dosis Warfarin war bei Patienten mit moderatem und schwerem Nierenversagen im Vergleich mit Patienten ohne oder mit nur milden Nierenfunktions-Einschränkungen in den Kohorten der UAB (P<0,001) und UIC (P<0,001) deutlich niedriger. Im Vergleich mit Patienten ohne oder mit nur milden Nierenfunktions-Einschränkungen, benötigten Patienten mit moderater Niereninsuffizienz eine um 9,5% niedrigere Dosis (P<0,001), Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz eine um 19% niedrigere Dosis (P<0,001).

EINSCHRÄNKUNGEN: Es wurden keine Messungen von Warfarin, Serumalbumin, Vitamin K und Gerinnungsfaktoren vorgenommen; zusätzliche Marker wie z.B. Cystatin wurden nicht bestimmt.

SCHLUSSFOLGERUNG: Moderate oder schwere Einschränkungen der Nierenfunktionen waren mit einer niedrigeren notwendigen Warfarindosis assoziiert.

  1. Limdi NA et al. Warfarin dosing in patients with impaired kidney function. Am J Kidney Dis 2010 Nov; 56:823.
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Stand: 25. Mai 2013