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TSH-Werte während Schwangerschaft:  Sollten die Normal-Werte neu definiert werden? 2011

Latente Hypotyhreose wird diagnostiziert, wenn die TSH-Werte erhöht, die Thyroxin-Werte (T4) jedoch normal sind. Eine mögliche Therapie bei symptomatischen Patienten ist die Substitution mit L-Thyroxin.

Eine aktuelle Studie (1) zeigte erhöhte Fehlgeburtenrate während des ersten Trimesters bei Frauen mit TSH-Werten zwischen 2.5 und 5.0 mU/L; Im Vergleich hatten Frauen mit geringeren TSH-Werten (< 2,5mU/L) niedrigere Fehlgeburtenrate.

Bis jetzt ist in den USA haben die Fachgesellschaften noch kein Routine-Screening der schwangeren Frauen für latente (subklinische) Hypothyreose empfohlen. Die Ergebnisse dieser Studie wird möglicherweise in der Fachwelt zu Diskussionen führen, ob dies sinnvoll sein könnte.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Erhöhte Fehlgeburtenrate während des ersten Trimesters bei Frauen ohne Schilddrüsenantikörper und TSH-Werten zwischen 2.5 und 5.0 mU/L

Die Definition eines normalen Thyroidea-stimulierendes Hormon- (TSH) Wertes im Blutserum während einer Schwangerschaft ist im Wandel begriffen. Neuste Studien deuteten an, dass der obere Normalwert für TSH im ersten Trimenon bei 2.5 mU/L liegen sollte. Diese Studie hatte zum Ziel, die Rate der Fehl- und Frühgeburten im ersten Schwangerschaftstrimenon bei Schilddrüsen-Peroxidase-Antikörper (PAK)-negativen Frauen mit einem TSH-Level zwischen 2.5 und 5.0 mU/L zu bestimmen. Es handelt sich dabei um einen Teil einer jüngst veröffentlichen großen prospektiven Studie, welche den Einfluss von Levothyroxin-Therapie auf mütterliche und neonatale Komplikationen bei PAK-positiven Frauen mit TSH-Werten von 2.5 mU/L oder mehr. Im Rahmen dieser Studie fanden sich 4123 PAK-negative Frauen mit einem TSH-Wert von 5.0 mU/L oder weniger. Diese Frauen wurden anhand ihres initialen TSH-Werts in zwei Gruppen aufgeteilt: Gruppe A mit TSH-Werten unter 2.5 mU/L, ohne manifest hyperthyreote Frauen (definiert durch nicht bestimmbares TSH mit erhöhtem freien Thyroxin (T4)), und Gruppe B mit TSH-Level zwischen 2.5 und 5.0 U/L. Die Studie wurde an zwei Tageskliniken in Süditalien durchgeführt. Als wichtigstes Outcome wurde die Inzidenz der Fehl- und Frühgeburten im Vergleich der Beiden Gruppen gewertet.

Ergebnisse: Die Rate der Fehlgeburten war in Gruppe B signifikant höher als in Gruppe A (6.1 vs. 3.6%, P = 0.006). Es gab keinen Unterschied im Auftreten von Frühgeburten zwischen den beiden Gruppen.

Fazit: Die erhöhte Inzidenz von Fehlgeburten bei Frauen mit einem TSH-Level zwischen 2.5 und 5.0 mU/L erbringt soliden physiologischen Nachweis für eine Änderung des oberen Normwerts für Thyroidea-stimulierendes Hormon (TSH)  auf 2.5 mU/L im ersten Trimenon einer Schwangerschaft.

  1. Negro R et al. Increased pregnancy loss rate in thyroid antibody negative women with TSH levels between 2.5 and 5.0 in the first trimester of pregnancy. J Clin Endocrinol Metab 2010 Sep; 95:E44
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Stand: 25. Mai 2013