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Fetale Lungenreife bei Neugeborenen vor der 39. Gestationswoche, 2011

Gestationsalter zählt immer noch: Neugeborene, welche in der 36. Bis 38. Schwangerschaftswoche zur Welt kommen, nachdem bei ihnen eine reife Lunge festgestellt worden war, haben dennoch ein höheres Risiko für das Auftreten negativer Ereignisse als  Säuglinge, die in der 39. Bis 40. Woche geboren werden.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Neonatale Ergebnisse nach erwiesener fetaler Lungenreife bei Neugeborenen vor der 39. Gestationswoche

Um die Folgen einer Geburt nach dokumentierter Lungenreife bei Neugeborenen vor der 39. und in bzw. nach der 39. Schwangerschaftswoche (SSW) zu vergleichen, wurde zwischen 1999 und 2008 im Department of Obstetrics and Gynecology, University of Alabama at Birmingham diese retrospektive Studie durchgeführt. Untersucht wurden Frauen mit Einlingsschwangerschaften, welche ihr Kind in der 36. bis vollendete 38. SSW nach positivem fetalen Lungentest (anhand des Lecithin/Sphingomyelin-Verhältnis im Fruchtwasser) zur Welt brachten, und Frauen, welche zwischen der 39. und vollendeten 40. SSW ohne einen solchen Reifetest entbanden. Frauen, deren Feten größere Geburtsfehler, einen Nabelschnurvorfall, ein unsicheres Lungentestergebnis, vorzeitige Plazentaablösung oder ein Oligohydramnion (verringerte Fruchtwassermenge) aufwiesen, wurden ausgeschlossen. Zum primären Gesamtergebnis zählten Tod, ein schlechtes respiratorisches Outcome, Hypoglykämie (Unterzuckerung), behandlungsbedürftige Hyperbilirubinämie (Vermehrtes Anfallen von Abbauprodukten der roten Blutkörperchen im Blut), generalisierte Krampfanfälle, Nekrotisierende Enterokolitis, hypoxisch-ischämische Enzephalopathie, periventrikuläre Leukomalazie und vermutete oder manifeste Sepsis. 

Ergebnisse: Beobachtet wurden 459 Neugeborene, geboren in der 36. bis 38. SSW, sowie 13,339 Neugeborene in der 39. und 40. Woche. Das mittlere Geburtsgewicht war 3,107 ±548 g bzw. 3,362 ±439 g. Das Risiko für ein negatives Gesamtergebnis war 6.1% in der Gruppe mit früherer Entbindung, im Vergleich zu 2.5% in der Gruppe mit längerer Tragzeit (Relatives Risiko 2.4; Konfidenzintervall (CI) 1.7-3.5). Nach multivariabler Korrektur war eine frühere Geburt immer noch signifikant mit einem erhöhten negativen Gesamtergebnis assoziiert (Adjusted Odds Ratio (OR) 1.7; CI 1.1–2.6), ebenso wie das Risiko für individuelle ungünstige Ereignisse, einschließlich des Atemnotsyndroms des Neugeborenen (Respiratory Distress Syndrome) (adjusted OR 7.6; CI 2.2–26.6), einer behandlungsbedürftigen Hyperbilirubinämie (adjusted OR 11.2; CI 3.6–34) und einer Hypoglykämie (adjusted OR 5.8; CI 2.4–14.3).

Fazit: Neugeborene, welche in der 36. Bis 38. Schwangerschaftswoche zur Welt kommen, nachdem bei ihnen eine reife Lunge festgestellt worden war, haben dennoch ein höheres Risiko für das Auftreten negativer Ereignisse als Säuglinge, die in der 39. Bis 40. Woche geboren werden.

  1. Bates E et al. Neonatal outcomes after demonstrated fetal lung maturity before 39 weeks of gestation. Obstet Gynecol 2010 Dec; 116:1288.
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Stand: 25. Mai 2013