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Rivaroxaban (Xarelto®): Faktor-Xa-Hemmer zur akuten Thrombose-Therapie, 2011

Orale Therapie einer tiefen Venenthrombose mit Rivaroxaban (Xarelto) war genauso effektiv und sicher wie mit Enoxaparin (Clexane) plus Warfarin (~Marcumar). Rivaroxaban stellt somit für die Initial- und Anschlussbehandlung von venösen Thrombosen eine einfache Therapiestrategie mit einem einzigen Medikament dar.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Orale Gabe von Rivaroxaban bei symptomatischen, venösen Thromboembolien

HINTERGRUND: Rivaroxaban, ein oral verfügbarer Faktor Xa-Inhibitor, könnte sowohl bei der akuten als auch bei der langfristigen Behandlung von akuten, tiefen Venenthrombosen (TVT) eine einfache Therapiestrategie mit einer festen Dosis und ohne Notwendigkeit von Laborkontrollen darstellen.

METHODEN: Die Autoren führten eine randomisierte, ereignisgesteuerte, Open-Label Nichtunterlegenheitsstudie durch, in welcher die alleinige Gabe von Rivaroxaban (15 mg zweimal täglich über 3 Wochen, gefolgt von 20 mg einmal täglich) mit der subkutanen Gabe von Enoxaparin, gefolgt von einem Vitamin-K-Antagonisten (entweder Warfarin oder Acenocumarol) über 3, 6 oder 12 Monate bei Patienten mit einer akuten, symptomatischen TVT verglichen wurde. Parallel dazu wurde bei Patienten, welche bereits über 6 bis 12 Monate für eine venöse Thromboembolie behandelt worden waren, eine doppelt blinde, randomisierte, ereignisgesteuerte Überlegenheitsstudie durchgeführt, in welcher eine anschließende Behandlung mit Rivaroxaban (20 mg, einmal täglich) über einen Zeitraum von 6 oder 12 Monaten mit Placebo verglichen wurde. Der primäre Wirksamkeits-Endpunkt für beide Studien war eine rezidivierende venöse Thromboembolie. Der führende Sicherheits-Endpunkt war eine große Blutung oder eine nicht große, aber klinisch relevante Blutung in der Studie der Anfangsbehandlung sowie eine große Blutung in der Studie der Anschlussbehandlung.

ERGEBNISSE: Die Studie von Rivaroxaban bei akuter TVT beinhaltete 3.449 Patienten: 1.731 erhielten Rivaroxaban, 1.718 erhielten Enoxaparin und einen Vitamin-K-Antagonisten. Rivaroxaban war in der Wirksamkeit in Bezug auf den primären Endpunkt nicht unterlegen (36 Ereignisse [2,1%] gegenüber 51 Ereignissen bei Enoxaparin und Vitamin-K-Antagonisten [3,0%]; Gefahren-Verhältnis: 0,68; 95% Konfidenz-Intervall [KI] von 0,44 bis 1,04; P<0,001). Der führende Sicherheits-Endpunkt trat bei jeweils 8,1% der Patienten in beiden Gruppen ein. In der Studie zur Anschlussbehandlung befanden sich 602 Patienten in der Rivaroxaban-Gruppe und 594 Patienten in der Placebo-Gruppe. Hier wies Rivaroxaban eine überlegene Wirksamkeit auf (8 Ereignisse [1,3%] gegenüber 42 Ereignissen [7,1%] bei Placebo; Gefahren-Verhältnis: 0,18; 95% KI von 0,09 bis 0,39; P<0,001). Vier Patienten in der Rivaroxaban-Gruppe erlitten eine nicht-tödliche, große Blutung (0,7%), in der Placebo-Gruppe trat kein solches Ereignis auf (P=0,11).

SCHLUSSFOLGERUNGEN: Rivaroxaban stellt für die Initial- und Anschlussbehandlung von venösen Thrombosen eine einfache Therapiestrategie mit einem einzigen Medikament dar, durch die das Nutzen/Risiko-Verhältnis einer gerinnungshemmenden Behandlung möglicherweise verbessert werden kann.

  1. The EINSTEIN Investigators. Oral rivaroxaban for symptomatic venous thromboembolism. N Engl J Med 2010 Dec 23; 363:2499.
  2. Siehe auch: Rivaroxaban (Xarelto®, Faktor-Xa-Hemmer) zur Thrombose-Prophylaxe, 2005
Schlüsselwörter: Rivaroxaban, Xarelto, akute Thrombose-Therapie, tiefe venenthrombose, Medikament, Arzneimittel, therapie, Behandlung, BAY 59-7939, Faktor-Xa-Hemmer, Thrombose-Prophylaxe Prävention, Thrombininhibitor, Ximelagatran, Knieersatz, Hüftgelenk, Operation, Embolien, Thrombosen, Todesfall, Enoxaparin, Marcumar und Warfarin, clexane, therapeutische gabe, Thromboseprophylaxe, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013