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Wie häufig sind die Endometriumpolypen (Gebärmuttergeschwulst)  bösartige Tumore? 2011

In einer  aktuellen Meta-Analyse (1) waren 3,6% der Endometriumpolypen bösartige Tumore.

Die folgenden Faktoren waren mit Entartungsrisiko assoziiert: Postmenopause, und abnormale vaginale Blutungen. 

Die Ärzte sollten bei Polypen des Uterus (Gebärmutter) nicht automatisch davon ausgehen, dass diese gutartig sind.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Das onkogene Potenzial von Endometriumpolypen: eine systematische Übersicht und Meta-Analyse.

ZIEL: Systematische Überprüfung und Zusammenfassung der medizinischen Literatur über den Zusammenhang von Menopausenstatus, Uterusblutung, Größe der Polypen und dem Entartungsrisiko bei Frauen, die sich einer Polypektomie (Polypenresektion) unterzogen.
 

DATENQUELLEN: Wir ergänzten die Suche nach Einträgen in elektronische Datenbanken mit den Hinweisen, die in den ursprünglichen Studien und in Übersichtsarbeiten zitiert wurden, um die Studien zu ermitteln, welche das Entartungsrisiko für Patientinnen (mit Polypektomie) beurteilen. Schlüsselwortsuchen wurden unter Verwendung der Wörter „Endometriumpolypen,“ „Entartungsrisiko“, „Ultraschall“, „saline Sonohysterographie“ (Sonagraphie nach Infusion von Kochsalzlösung in die Gebärmutter), „Hysteroskopie“       und „Histopathologie“ durchgeführt.

METHODEN DER STUDIENAUSWAHL: Wir werteten abstrakte Daten aus und führten quantitative Analysen der Beobachtungsstudien durch, welche die Effekte von Wechseljahrenstatus, Blutungen und der Größe von Polypen auf das Entartungsrisiko bei den Patientinnen festsetzen, die sich einer Polypenresektion (n=1,552) unterzogen.Für jede Studie mit binären Ergebnissen, wurden das relative Risiko mit einem 95% Konfidenzintervall (CI) berechnet. Schätzungen des relativen Risikos wurden unter Verwendung von Modellen - welche festgelegte und zufällige Effekte beinhalten- berechnet. Die Einheitlichkeit der Studien wurde geprüft. Eine Analyse der Sensitivität wurde durchgeführt, um die Effekte der einzelnen Studien auf den Gesamteffekt abzuschätzen. Der „publication bias“ (die Tendenz zur einseitigen Veröffentlichung) wurde unter Verwendung des Egger Tests bewertet.

 

TABELLIERUNG, INTEGRIERUNG UND ERGEBNISSE: Siebzehn Studien erfüllten die Einschlusskriterien für diese Überprüfung. Bei den Frauen mit Endometriumpolypen lag die Prävalenz von Vorstufen maligner oder bösartiger Polypen bei 5,42% (214 von 3946) bei postmenopausalen Frauen im Vergleich zu 1,7% (68 von 3997) bei prämenopausalem Frauen (relatives Risiko 3,86, 95% CI 2,92- 5,11). Die Prävalenz von endometrialen Neoplasien unter den Frauen mit Endometriumpolypen und symptomatischer Blutung lag bei 4,15% (195 von 4697), verglichen mit 2,16% (85 von 3941) bei den Patientinnen ohne Blutungen (relatives Risiko 1,97, 95% CI 1,24-3,14). Von den symptomatischen postmenopausalen Frauen mit Endometriumpolypen hatten 4,47%  (88 von 1968) einen entarteten Polypen; im Vergleich dazu hatten 1,51% (25 von 1654) der  asymptomatischen postmenopausalen Frauen einen entarteten Polypen (relatives Risiko 3,36, 95% CI 1,45-7,80).
 

FAZIT: Aufgrund der Daten aus den Beobachtungsstudien, ist sowohl die symptomatische Blutung als auch der postmenopausale Status bei Frauen mit Endometriumpolypen mit einem erhöhten Entartungsrisiko des Endometriums assoziiert.

  1. Lee SC et al. The oncogenic potential of endometrial polyps: A systematic review and meta-analysis. Obstet Gynecol 2010 Nov; 116:1197.
Schlüsselwörter: Endometriumpolyp, Gebärmuttergeschwulst, polyp, Krebs-Potenzial, onkogen, Endometriumpolypen, Gebärmutter-geschwulst, bösartig, krebs-risiko, polypen, uterus, Endometrium-polyp, entartung, krebsrisiko, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

 

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Stand: 25. Mai 2013