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Medikamenten-Verschreibungen, die von der Apotheke nicht abgeholt wurden, 2011

Die Rate der nicht abgeholten Medikamente war insgesamt niedrig, stieg aber mit ansteigender Zuzahlung an.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Die Epidemiologie von Verordnungen die in der Apotheke zurückgelassen wurden.

HINTERGRUND: Das Abholen von Verordnungen  ist ein wesentlicher, aber bisher  nicht untersuchter Teil der Compliance von Patienten, die Kleinapotheken nutzen. Das Verständnis der Epidemiologie und Korrelation der aufgegebenen Rezepte kann einen wichtigen Einfluss auf die Qualität der medizinischen Versorgung haben.

ZIELSETZUNG: Die Rate und Korrelationen der zurückgelassenen Verordnungen zu beurteilen.

DESIGN: Querschnittskohortenstudie.

SETTINGEINSTELLUNG: Eine große Kette von Einzelhandelsapotheken und ein Benefitmanager eines großen Apothekenunternehmens (pharmacy benefit manager = PBM) in den Vereinigten Staaten.  

MESSWERTE: Verordnungen, die an den Einzelhandelsapotheken zwischen dem 1. Juli 2008 und 30. September 2008 für Versicherte des PBM abgefüllt wurden, wurden identifiziert. Apothekendaten wurden verwendet, um die Medikationen zu identifizieren, die abgefüllt wurden und entweder ausgegeben, zurück in den Vorrat gingen (returned to stock = RTS) oder zurück-gelassen wurden. Daten des PBM wurden verwendet, um die vorhergehende oder folgende Ausgabe an irgendeiner anderen Apotheke zu identifizieren.

Die erste (Index-)Verordnung einer Kategorie eines Patienten wurde ausschließlich einer der 3 möglichen Ergebnisse zugewiesen: abgefüllt, RTS oder RTS mit Ersatz (an den 30 Tagen nach dem Zurücklassen/Nicht-Abholen/Verzicht, kaufte der Patient ein Medikament der gleichen Medikamentenklasse an irgendeiner anderen Apotheke).

Die Erfolgsrate wurde durch die Wirkstoffgruppe/Substanzklasse bewertet, generalisierte Schätzungsgleichungen wurden verwendet, um den Patienten, sowie weitere - mit dem Zurücklassen verbundene - Kriterien (Nachbarschaft, Versicherung und die Eigenschaften der Verordnung) einzuschätzen.  

ERGEBNISSE: 10 349 139 Indexverordnungen von 5 249 380 Patienten wurden erfüllt. Insgesamt, wurden 3.27% Indexverordnungen zurückgelassen; 1.77% gingen zurück in den Vorrat (RTS) und 1.50% waren RTS mit Ersatz. Patienten ließen am wenigsten wahrscheinlich Opiatverordnungen zurück. Verordnungen mit Zuzahlungen von $40 bis $50 bzw. Verordnungen, die mehr als $50 kosteten wurden 3.40mal bzw. 4.68mal wahrscheinlicher zurückgelassen als Verordnungen ohne Zuzahlung (P < 0.001 für beide Vergleiche).

Neue Benutzer einer Medikationen ließen mit einer 2.74mal größeren Wahrscheinlichkeit  als prävalente Benutzer (P < 0.001) Verordnungen zurück.

Verordnungen, die elektronisch bestellt wurden, wurden 1.64mal wahrscheinlicher zurückgelassen als diejenigen, die nicht elektronisch bestellt wurden (P < 0.001).

BESCHRÄNKUNG: Die Studie umfasste hauptsächlich versicherte Patienten und analysierte Daten, die nur während der Sommermonate gesammelt wurden.  

ZUSAMMENFASSUNG: Obgleich das Nicht-Abholen von Verordnungen nur einen kleinen Bestandteil der Non-Compliance von Patienten darstellt, zeigen diese Korrelationen wichtige Möglichkeiten um einzugreifen und dadurch die Medikamenteneinnahme zu verbessern.

  1. Shrank WH et al. The epidemiology of prescriptions abandoned at the pharmacy. Ann Intern Med 2010 Nov 16; 153:633.
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Stand: 25. Mai 2013