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Melatonin, Magnesium und Zink:  Eine neue Kombi-Therapie für Schlaflosigkeit? 2011

Die nächtliche kombinierte Gabe von Melatonin, Magnesium und Zink scheint die Schlafqualität und die Lebensqualität in Langzeitpflege-Einrichtungen bei primärer Schlaflosigkeit zu verbessern. Weitere Untersuchungen sind notwendig, um die Ergebnisse der aktuellen Studie zu bestätigen, und die Langzeit-Sicherheit und Effektivität dieser Kombinationstherapie zu untersuchen.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Der Effekt von Melatonin, Magnesium und Zink auf primäre Schlaflosigkeit in Langzeitpflege-Einrichtungen in Italien: Eine doppelblinde, placebo-kontrollierte klinische Studie.

ZIELSETZUNG:

Das Ziel der Studie war es, herauszufinden, ob die nächtliche Gabe von Melatonin, Magnesium und Zink die primäre Schlaflosigkeit in Langzeitpflege-Einrichtungen verbessern kann.

Anmerkung: Die primäre Schlaflosigkeit ist eine Schlafstörung, bei der eine organische, psychiatrische oder medikamentöse Ursache fehlt.

 

DESIGN:

Doppelblinde, placebokontrollierte klinische Studie.

 

SETTING:

Eine Langzeitpflege-Einrichtung in Pavia, Italien.

 

TEILNEHMER:
43 Teilnehmer zwischen 78,3 ± 3,9 Jahren mit primärer Schlaflosigkeit (22 waren in der supplementierten Gruppe, 21 in der Placebogruppe).

 

INTERVENTION:

Die Teilnehmer nahmen Nahrungsergänzungsmittel (5 mg Melatonin, 225 mg Magnesium und 11,25 mg Zink, gemischt mit 100 g Birnenbrei) oder einen Placebo (100 g Birnenbrei) ein. Die Einnahme erfolgte über 8 Tage, täglich eine Stunde vor dem Schlafengehen.

 

MESSUNGEN:

Das primäre Ziel war es, die Schlafqualität anhand des Pittsburgh Sleep Quality Index zu evaluieren. Der Epworth Sleepiness Scale, der Leeds Sleep Evaluation Questionnaire (LSEQ), der Short Insomnia Questionnaire (SDQ) und eine validierte Messung der Lebensqualität (Medical Outcomes Study 36-item Short Form Survey (SF 36)) wurden als sekundäre Endpunkte benutzt. Die totale Schlafzeit wurde mit einem tragbaren, wie ein Armband geformten Sensor gemessen. Alle Messungen wurden am Anfang der Studie und nach 60 Tagen erhoben.

 

ERGEBNISSE:
Die Nahrungsergänzung resultierte in einem erheblich besseren Gesamt-PSQI-score als der Placebo (Unterschied zwischen den Gruppen in der Abweichung von den Ausgangspunkten des PSQI scores= 6,8; 95% Koinfidenzintervall=5,4-8,3, P<0,001). Zusätzlich suggerieren die signifikanten Verbesserungen in allen vier Bereichen des LSEQ (leicht einzuschlafen P<0,001; Schlafqualität P<0,001; Restmüdigkeit beim Erwachen P=0,005; Wachsamkeit und Verhaltensintegrität P=0,001), die Verbesserungen im SDQ score (P<0,001), in der Gesamtschlafzeit und in dem SF-36 physischen score (P=0,006), dass die Behandlung einen positiven Effekt auf den erholsamen Wert von Schlaf hat.

 

ZUSAMMENFASSUNG:

Die nächtliche Gabe von Melatonin, Magnesium und Zink scheint die Schlafqualität und die Lebensqualität in Langzeitpflege-Einrichtungen bei primärer Schlaflosigkeit zu verbessern.

  1. Rondanelli M et al. The effect of melatonin, magnesium, and zinc on primary insomnia in long-term care facility residents in Italy: A double-blind, placebo-controlled clinical trial. J Am Geriatr Soc 2011 Jan; 59:82.
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Stand: 25. Mai 2013