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Metoprolol vs. Amiodaron (Cordarex) zur Prävention von Vorhofflimmern nach einer Herzoperation, 2011

Eine kleine Studie (1) aus Finnland hat gezeigt, dass beide Medikamente gleich effektiv sind.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Metoprolol versus Amiodaron zur Prävention von Vorhofflimmern nach einer Herzoperation: Eine randomisierte Studie.

HINTERGRUND: Aktuell werden von den Guidelines β-Blocker als Mittel der Wahl zur Prävention von Vorhofflimmern (VHF) empfohlen. Trotzdem geben 19% der Ärzte  an, dass sie in erster Linie Amiodaron zur Prophylaxe des postoperativen VHF einsetzen.

Daten, die direkt die klinische Wirksamkeit der beiden Substanzen in der Prävention von postoperativem VHF miteinander vergleichen, sind nur dürftig vorhanden.

 

ZIEL: Es soll gezeigt werden, ob der präventive Effekt von intravenös verabreichtem Metoprolol und Amiodaron bei der Prävention des postoperativen VHF nach einer Herzoperation gleichwertig ist.

DESIGN: Randomisierte prospektive nicht-verblindete multizentrische Äquivalenzstudie. (ClinicalTrials.gov Registrationsnummer: NCT00784316)

ORT: Drei kardiologische Überweisungszentren in Finnland.

PATIENTEN: 316 hämodynamisch stabile Patienten, die 24 Stunden nach einer Herzoperation frei von maschineller Beatmung und VHF waren.

INTERVENTION: Nach dem Zufallsprinzip erhielten die Patienten 15-21 Stunden nach der Herzoperation eine 48-Stunden-Infusion mit entweder 1-3 mg/h Metoprolol in Abhängigkeit der Herzfrequenz oder täglich 15 mg/KgKG Amiodaron maximal 1000mg pro Tag.

MESSPUNKTE: Primärer Endpunkt war die erste Episode eines VHF oder dessen Auftreten bei Beendigung der 48-Stunden-Infusion.

ERGEBNISSE: In der Metoprolol-Gruppe trat bei 38 von 159 (23,9%) Patienten ein VHF auf, in der Amiodaron-Gruppe bei 39 von 157 (24,8%) (P= 0,85). Diese Differenz (-0,9 Prozentpunkte [90% KI; -8,9 bis 7,0 Prozentpunkte]) liegt jedoch noch innerhalb der vorgegebenen Äquivalenzspanne von 5 Prozentpunkten. Die bereinigte Hazard Ratio von der Metoprolol-Gruppe verglichen mit der Amiodaron-Gruppe war 1,09 (95% KI; 0,67 bis 1,76).

EINSCHRÄNKUNGEN: Ärzte und Pfleger waren bei der Verabreichung des Medikamentes nicht verblindet, und es wurden in dieser Studie nur stabile Patienten evaluiert, die für ein VHF kein erhöhtes Risiko hatten. Das Absetzen der präoperativen β-Blocker-Therapie bei der Amiodaron-Gruppe könnte das Risiko für ein VHF negativ beeinflusst haben.

FAZIT: VHF trat in der Metoprolol- und der Amiodaron-Gruppe praktisch gleich häufig auf. Da die Werte im Konfidenzintervall jedoch sehr weit auseinander lagen, können die Autoren nicht mit Bestimmtheit sagen, ob beide Behandlungen gleich effektiv sind.

HAUPTSPONSOREN: Finnish Foundation for Cardiovascular Research und Kuopio University EVO Foundation.

  1. Halonen J et al. Metoprolol versus amiodarone in the prevention of atrial fibrillation after cardiac surgery: A randomized trial. Ann Intern Med 2010 Dec 7; 153:703
Schlüsselwörter: metoprolol, beta-blocker, Vorhofflimmern, herzchirurgie, bypass, herzrhytmusstörungen, Absolute Arrythmia, Amiodaron, Cordarex, Sotalol, Sotalex, Herzinsuffienz, Rhythmisierung und Kardioversion, taa, tachyarrythmia absoluta, Prävention, prophylaxe, betablocker, Herzoperation, rhytmusstörungen, Herzrhythmusstörungen,  infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013