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Verhaltenstherapie bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit, 2011

Randomisierte Fall-Kontroll-Studie mit Vergleich von Kognitiver Verhaltenstherapie vs. Herkömmlicher Therapie zur Vermeidung kardiovaskulärer Ereignisse bei Patienten mit koronarer Herzerkrankung.

Verhaltenstherapie, die sich auf Bewältigung von Stress und  Agressionen widmete, verringerte das Risiko eines Wiederauftretens von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Herzinfarkt.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Randomisierte Fall-Kontroll-Studie zum Einsatz von Kognitiver Verhaltenstherapie vs. Herkömmlicher Therapie zur Vermeidung kardiovaskulärer Ereignisse bei Patienten mit koronarer Herzerkrankung

Psychosoziale Faktoren wirken sich bekannter Weise auf das Risiko aus, eine Herz-Gefäß-Erkrankung zu entwickeln oder an einer solchen zu sterben, aber die Effekte psychosozialer Maßnahmen im Zuge einer Therapie der koronaren Herzkrankheit (KHK) sind ungewiss. Daher erforschte man in dieser randomisierten, kontrollierten klinischen Studie die Auswirkungen von kognitiver Verhaltenstherapie (KVT) auf das Auftreten kardiovaskulärer Erkrankungen. Insgesamt wurden 362 Frauen und Männer unter 75 Jahren registriert, welche innerhalb der letzten 12 Monate nach Hospitalisation wegen einer KHK entlassen wurden. Die Teilnehmer wurden randomisiert jeweils einer Gruppe zugeteilt, welche das herkömmliche Therapieregime erhielt (Referenzgruppe, n = 170), oder einer Gruppe, welche sich in 20 zweistündigen Sitzungen innerhalb eines Jahres besonders der Stressverarbeitung widmete (Interventionsgruppe, n = 192). Mittlere Teilnahmequote war für jede Sitzung 85%. Mögliche Endpunkte waren Tod, Krankenhausaufnahme wegen akuter Herz-Gefäß-Episode, sowie akuter Herzinfarkt.

Ergebnisse: Während der mittleren Follow-Up-Zeit von 94 Monaten zeigte die Interventionsgruppe eine um 41% geringere Rate an kardiovaskulären Ereignissen mit oder ohne letalem Ausgang gegenüber der Kontrollgruppe (Hazard Ratio [95% Konfidenzintervall], 0.59 [0.42-0.83]; P = .002). Ebenso verringerte sich die Anzahl der Re-Myokardinfarkte um 45% (0.55 [0.36-0.85]; P = .007) und die allgemeine Mortalitätsrate um 28% (0.72 [0.40-1.30]; P = .28; nicht signifikant). In der KVT-Gruppe gab es einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Regelmäßigkeit der Teilnahme an den Sitzungen und dem Outcome. Während der ersten zwei Jahre des Follow-Up gab es keine signifikanten Unterschiede zwischen den Gruppen bezüglich der traditionellen Risikofaktoren.

Fazit: Ein  interventionelles Programm mit kognitiver Verhaltenstherapie verringert das Risiko eines Wiederauftretens von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Herzinfarkt. Dies könnte Bedeutung haben für Programme zur Sekundärprävention für Patienten mit koronarer Herzerkrankung.

  1. Gulliksson M et al. Randomized controlled trial of cognitive behavioral therapy vs standard treatment to prevent recurrent cardiovascular events in patients with coronary heart disease: Secondary Prevention in Uppsala Primary Health Care project (SUPRIM). Arch Intern Med 2011 Jan 24; 171:134.
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Stand: 25. Mai 2013