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Pneumonie-Risiko durch inhalative Kortikosteroide bei Asthmatikern? 2011

Frühere Studien (2) zeigten ein erhöhtes Pneumonie-Risiko für COPD-Patienten, die inhalative Kortikosteroide einnahmen. Eine aktuelle von der Pharmaindustrie finanziell unterstützte Meta-Analyse (1) untersuchte die Fragestellung, ob dies auch für Asthma-Patienten gilt: Die Ergebnisse zeigten, dass inhalative Kortison-Gaben das Pneumonie-Risiko bei Asthma nicht erhöht.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Pneumonieentstehung durch Kortikosteroide bei Asthmatikern?

-Das Risiko für die Entwicklung einer Lungenentzündung bei Asthma-Patienten, die inhalative Kortikosteroide einnehmen-

HINTERGRUND:

Der Gebrauch von inhalativen Kortikosteroiden (engl. inhaled corticosteroids, „ICS“) ist die Hauptsäule in der Asthmatherapie. Studien über chronisch obstruktive Lungenerkrankungen zeigten eine erhöhte Rate an Pneumonien bei Asthma-Patienten, die ICS einnahmen. Es bestehen Befürchtungen, dass Asthma-Patienten, die ICS einnehmen, ein erhöhtes Pneumonierisiko haben könnten.

 

ZIEL:

Die Studie soll das Pneumonierisiko bei Asthma-Patienten, die inhalative Kortikosteroide einnehmen, bewerten.

 

METHODEN:

Die Studie war eine retrospektiv analysierte, evaluierte Studie über das inhalative Kortikosteroid Budesonid bei Asthma. Das primäre Datenset bestand aus doppelblinden, placebokontrollierten Studien über mindestens drei Monate, die Budesonid beinhalteten (26 Studien, n=9 067 für Budesonid, n=5 926 für den Komparator). Die Studien wurden von AstraZeneca gesponsert. Ein sekundäres Datenset beurteilte alle doppelblinden Studien, die mindestens 3 Monate dauerten, die aber ohne Placebokontrolle durchgeführt wurden (60 Studien, n=33 496 für Budesonid, n=2 773 für Fluticason Propionat). Das Cox proportionale hazards Regressionsmodell wurde verwendet, um den relativen Effekt von ICS auf unerwünschte Ereignisse einer Pneumonie (engl. pneumonia adverse events, „AEs“) oder auf schwere unerwünschte Ereignisse einer Pneumonie (engl. serious adverse events, „SAEs“) zu beurteilen.

 

MESSUNGEN und HAUPTERGEBNISSE:

In dem primären Datenset war das Auftreten von Pneumonien als unerwünschtes Ereignis 0,5% (Rate 10,0 Ereignisse/1 000 Patientenjahren (engl. thousand patient-years [TPY])) für Budesonid und 1,2% (19,3 pro TPY) für den Placebo (hazard ratio 0,52; 95% Konfidenzintervall, 0,36-076; P<0,001); das Auftreten von schweren unerwünschten Ereignissen war 0,15% (2,9 pro TPY) für Budesonid und 0,13% (2,1 pro TPY) für den Placebo (hazard ratio 1,29; 95% Konfidenzintervall, 0,53-3,12; P=0,58). In dem sekundärem Datenset war der Prozentsatz von Patienten, die über Pneumonie AEs berichteten 0,70% (12,7 pro TPY), wobei der Prozentsatz der Patienten, die über ein Pneumonie SAEs berichteten, bei 0,17% lag (3,1 pro TPY). Es wurde weder ein höheres Risiko bei höheren Budesonid-Dosen  noch ein Unterschied zwischen Budesonid und Fluticason beobachtet.

 

FAZIT:

Es besteht kein höheres Pneumonierisiko, das als unerwünschtes Ereignis (AE) oder als schweres unerwünschtes Ereignis (SAE) identifiziert wurde, bei Asthma-Patienten, die in klinischen Studien Budesonid einnahmen.

  1. O'Byrne PM et al. Risks of pneumonia in patients with asthma taking inhaled corticosteroids. Am J Respir Crit Care Med 2011 Mar 1; 183:589
  2. COPD: Inhalative Steroide erhöhen tödliches Pneumonierisiko, 16. Juli 2007
Schlüsselwörter: Asthma, Kortison, pneumonie, COPD, chronisch obstruktive lungenkrankheit, chronische bronchitis, Inhalierbare Kortikosteroide, Knochen, Steroid, Fraktur-Risiko wegen Osteoporose, Tiotropium, COPD, COLD, Asthma, chronisch obstruktive Krankheit, lungenentzündung, infektion, FEV, Vitalkapazität, Beta-Sympathomimetikum Formoterol, Oxis, Foradil, Salbutamol, Berotec, Anticholinergikum Tiotropiumbromid, Spiriva, Kombinationstherapie. langwirkende inhalative Substanzen, Atemur ,Aerosole, Sprays, Cortison, Glukokortikoide, Kortikosteroid, nebenwirkung, aerosol, inhaler, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013