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Eine Bestandsaufnahme von Kindern mit ADHS in den USA, 2011

Mehr als 4 Millionen Kinder haben in den USA ADHS, und die meisten weisen Komorbiditäten auf.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Muster von Komorbiditäten, Leistungsfähigkeit und Benutzung von verschiedenen Hilfsdiensten von Kindern mit ADHS in den USA

ZIEL: Es sollten die Muster von Komorbiditäten, die Leistungsfähigkeit und die Benutzung von verschiedenen Hilfsdiensten durch Kinder mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) in den USA untersucht werden.

METHODEN: Bivariate und multivariable Querschnittsstudien wurden mittels der Nationalen Umfrage zur Gesundheit von Kindern aus dem Jahr 2007 mit Daten über 61.779 Kindern im Alter von 6 bis 17 Jahren, darunter 5.028 Kinder mit ADHS, durchgeführt.

ERGEBNISSE: Die Prävalenz von ADHS nach Elternberichten betrug 8,2%. Kinder mit ADHS hatten eine höhere Wahrscheinlichkeit, auch andere Störungen der geistigen Gesundheit und der neurologischen Entwicklung aufzuweisen. Die Eltern berichteten, dass 46% der Kinder mit ADHS eine Lernschwierigkeit hatten, gegenüber nur 5% der Kinder ohne ADHS. Gleichfalls traten auch Verhaltensstörungen (27% gegenüber 2%), Angststörungen (18% gegenüber 2%), Depressionen (14% gegenüber 1%) und Sprachprobleme (12% gegenüber 3%) bei Kindern mit ADHS deutlich häufiger auf (für alle p<0,05). Die meisten Kinder mit ADHS wiesen zumindest eine komorbide Störung auf: 33% litten an einer, 16% an zwei und 18% an drei oder mehr entsprechenden Störungen. Das Risiko, drei oder mehr Komorbiditäten aufzuweisen, war für arme Kinder im Vergleich zu reichen Kindern 3,8fach erhöht (30% gegenüber 8%). Kinder mit ADHS hatten eine höhere Wahrscheinlichkeit einer Aktivitätseinschränkung (Chancenverhältnis: 4,14 [95% Konfidenz-Intervall von 3,34 bis 5,15]), von Schulproblemen (Chancenverhältnis: 5,18 [95% Konfidenz-Intervall von 4,47 bis 6,01]), für eine Wiederholung der Klasse und für schlechte Eltern-Kind-Kommunikation. Gleichzeitig wiesen sie niedrigere Punktwerte für Sozialkompetenz und einen höheren Grad der Verärgerung der Eltern auf. Die Leistungsfähigkeit nahm mit zunehmend vorhandenen Komorbiditäten stufenweise ab, gleichzeitig nahm die Inanspruchnahme von Gesundheits- und Bildungsdienstleistungen sowie die Notwendigkeit einer Koordination der Versorgung zu.

SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die klinische Behandlung einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung muss multiple komorbide Störungen berücksichtigen und eine Bandbreite von ungünstigen funktionellen Verläufen erfassen. Das therapeutische Konzept sollte das jeweilige neurologische Entwicklungsprofil jedes Kindes berücksichtigen und auf die entsprechenden sozialen und familiären Begleitumstände zugeschnitten sein. Ebenfalls ist eine Integration der Behandlung mit den Einrichtungen zur geistigen Gesundheit, des Bildungswesens und der sozialen Unterstützung notwendig.

  1. Larson K et al. Patterns of comorbidity, functioning, and service use for US children with ADHD, 2007. Pediatrics 2011 Mar; 127:462
Schlüsselwörter: ADHS, Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom, ADS, Komorbidität, Leistungsfähigkeit Tod, Herzstillstand, EKG, hypertonie, Bluthochdruck, Schlaganfall, Mortalität, Sterblichkeit, Vorschulalter, Ritalin, ADHS-Medikamente, Kinder, Methylphenidat, Adderall, hilfsdienst, medizinischer dienst, pflegedienst, Concerta, Halluzination, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013