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Posturales Tachykardiesyndrom (POTS) bei Jugendlichen, 2011

Posturales Tachykardiesyndrom (POTS) ist orthostatische Tachykardie (beschleunigter Herzschlag im Stehen) ohne eine signifikante Änderung des Blutdruckes. POTS geht oft mit präsynkopalen Symptomen einher. Als Begleitsymptome können chronische Schwäche, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen, Synkope, Kopfschmerzen und Bauchschmerzen auftreten. Bisher wurde POTS als eine Erwachsenen-Krankheit angesehen, es wird aber zunehmend bei Jugendlichen auch festgestellt.

Zwei aktuelle Studien (1,2) untersuchten POTS bei pädiatrischen Patienten. Die Studienergebnisse zeigten, dass POTS bei pädiatrischen Patienten mit einer erhöhten Morbidität einhergeht: Fast alle Patienten hatten Schlafstörungen (98%), 79% Bauchschmerzen, 61% anhaltende Müdigkeit, 60% rezidivierende Übelkeit und Erbrechen, 50% Kopfschmerzen und 32%  öfter Synkopen.

Die Studien untersuchten keine Therapien bei POTS. Körperliches Training könnte für POTS-Patienten möglicherweise von Vorteil sein.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 
Dekonditionierung Jugendlicher mit autonomer Dysfunktion (POTS)
ZIEL: Festigung der Hypothese, dass exzessive posturale Tachykardien eher mit Dekonditionierung assoziiert sind, als nur ein Zeichen autonomer Dysfunktion bei Patienten mit POTS (posturales orthostatisches Tachykardie Syndrom).

METHODEN: In einer retrospektiven Studie wurden 202 Krankenakten analysiert, in denen Jugendliche einer Kipptischuntersuchung unterzogen und an ihre maximale körperliche Leistungsgrenze gebracht wurden. Die Patienten, die einen Anstieg der Herzfrequenz von ≥ 30 min(-1) nach dem Kipptischtest und eine Dekonditionierung bei einer maximalen Sauerstoffsättigung von <80% zeigten, wurden als POTS klassifiziert. Veränderungen der Herzfrequenz während der Leistungserbringung und der Erholungszeit wurden zwischen den Gruppen verglichen.

ERGEBNISSE: Zweidrittel der Patienten zeigten eine geringere Dekonditionierung, unabhägig davon ob sie die diagnostischen Kriterien für POTS erfüllten oder nicht. Die maximale Sauerstoffaufnahme der POTS-Patienten war ähnlich der Patienten die nicht als POTS klassifiziert wurden. Die Herzfrequenz der POTS-Patienten war in Ruhe und bei Anstrengung höher als bei nicht POTS-Patienten, das Schlagvolumen während der Anstrengung niedriger und die Herzfrequenz beruhigt sich bei POTS-Patienten nach der Anstrengung nur langsam.

FAZIT: Patienten mit chronischen Symptomen wie Schwindel, Schwäche und der Neigung zu Synkopen zeigten eine Dekonditionierung. Doch der Anteil an dekonditionierten Patienten war bei posturales orthostatisches Tachykardie Syndrom-Patienten und nicht- posturales orthostatisches Tachykardie Syndrom -Patienten ähnlich. Daraus wurde gefolgert, dass Änderungen der Herzfrequenz in posturales orthostatisches Tachykardie Syndrom -Patienten nicht nur auf Dekonditionierung aufgrund von Inaktivität basiert.
  1. Burkhardt BEU et al. Exercise performance in adolescents with autonomic dysfunction. J Pediatr 2011 Jan; 158:15
  2. Ojha A et al. Comorbidities in pediatric patients with postural orthostatic tachycardia syndrome. J Pediatr 2011 Jan; 158:20.
Schlüsselwörter: Posturales Tachykardiesyndrom, POTS, jugend, pädiatrie, kinder, kinderheilkunde, orthostatische Tachykardie, schwäsche-anfall, Hypotonie, Vasovavagale Synkope, mortalität, morbidität, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013