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CRP und Koronare Herzkrankheit (KHK): Eine Daten-Analyse, 2011

CRP alleine ist wahrscheinlich nicht einmal ein mäßig relevanter Risikofaktor für koronare Herzerkrankungen (KHK). Genetisch erhöhte CRP-Werte waren nicht mit KHK assoziiert.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

C reaktives Protein und koronare Herzerkrankung: Eine Analyse mit Mendel-Randomisierung anhand individueller Teilnehmerdaten.

ZIEL: In der Studie sollte die kausale Rolle des C reaktiven Proteins (CRP) bei koronarer Herzerkrankung untersucht werden. Dabei wurden genetische Varianten als Non-Confounder- Indikatoren der CRP-Konzentration eingesetzt.

DESIGN: Metaanalyse mit Mendel-Randomisierung individueller Teilnehmerdaten aus 47 epidemiologischen Studien in 15 Ländern.

TEILNEHMER: 194 418 Teilnehmer, einschließlich 46 557 Patienten mit prävalenter oder inzidenter koronarer Herzerkrankung wurden in der Studie eingeschlossen. Daten zu vier Einzelnukleotid-Polymorphismen des CRP-Gens (rs 3093077, rs1205, rs1130864, rs1800947), die CRP-Konzentration und die Level anderer Risikofaktoren waren verfügbar.

HAUPT-OUTCOME: Bestimmt wurde das relative Risiko für koronare Herzerkrankung im Zusammenhang mit genetisch erhöhtem CRP versus vergleichbaren Unterschieden in der CRP-Konzentration selbst. Dabei wurde auf konventionelle Risikofaktoren und die individuelle Variabilität der Risikofaktoren adaptiert.

ERGEBNISSE: Die einzelnen CRP-Varianten waren je Allel mit bis zu 30% Unterschied in  der CRP-Konzentration assoziiert (p < 10 (-34)); zu anderen Risikofaktoren bestand kein Zusammenhang. Das relative Risiko einer koronaren Herzerkrankung pro zusätzlicher Kopie eines mit erhöhtem CRP assoziierten Allels betrug 0,93 (95%-Konfidenzintervall 0,87 -1,00) für rs 3093077; 1,00 (0,98 – 1,02) für rs1205; 0,98 (0,96 – 1,00) für rs 1130864 und 0,99 (0,94 -1,03) für rs 1800947. In der Kombinationsanalyse betrug das relative Risiko einer koronaren Herzerkrankung 1,00 (0,90 – 1,13) pro CRP-Anstieg auf genetischer Ebene (je 1 SD Anstieg des genetisch erhöhten natürlichen log (ln) der CRP-Konzentration). Die genetischen Befunde standen im Gegensatz zu prospektiven Studien. Diese ergaben ein relatives Risiko für koronare Herzerkrankung von 1,33 (1,23 – 1,43) pro 1 SD der gesteigerten ln Konzentration von CRP im Blut (p = 0,001 für die Differenz).

SCHLUSSFOLGERUNG: Die genetischen Daten deuten darauf hin, dass die Konzentration des C reaktiven Proteins wahrscheinlich nicht einmal ein mäßig relevanter kausaler Faktor für koronare Herzerkrankungen ist.

  1. C Reactive Protein Coronary Heart Disease Genetics Collaboration (CCGC). Association between C reactive protein and coronary heart disease: Mendelian randomisation analysis based on individual participant data. BMJ 2011 Feb 15; 342:d548.
Schlüsselwörter: labormarker, C-reaktives Protein, marker, prognose, voraussage, Herzinfarkt, Individuelle Medizin, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, KHK, Myokardinfarkt, Schlaganfall, Entzündung, Apoplex, Atherosklerose, Risiko, Framingham-Risiko-Score, schlaganfall, Kardiovaskuläre-Biomarker, hypertonie, adiopositas, diabetes, rauchen, Homocystein, genotyp, Folsäure, CRP, Interleukin-6, genetik, gene, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013