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Manuelle versus automatische Blutdruckmessung bei Hausarztpatienten mit Hypertonie, 2011

Automatische Blutdruckmessung insgesamt besser.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Manuelle versus automatische Blutdruckmessung bei Hausarztpatienten mit systolischer Hypertonie – was ist genauer?

Das Ziel einer Studie die im „British Journal of Medicine“ erschien war, die Qualität und Genauigkeit der manuellen Blutdruckmessung in der hausärztlichen Praxis mit der automatischen Messung zu vergleichen, wobei der im Wachzustand gemessene 24-Stundenblutdruck als Goldstandard galt. Die multizentrische randomisierte kontrollierte Cluster-Studie wurde in fünf Städten im Osten Kanadas durchgeführt. 555 Patienten mit systolischer Hypertonie ohne weitere ernste Vorerkrankungen wurden von 88 Hausärzten in 67 Praxen betreut. Die Praxen wurden entweder zur weiteren manuellen Blutdruckmessung  (Kontrollgruppe) oder zur automatischen Blutdruckmessung  (Interventionsgruppe) mit dem BpTRU-Gerät randomisiert. Zu Beginn der Studie wurde der zuletzt in der Praxis manuell gemessene Blutdruck (mm Hg) aus jeder Krankenakte notiert. Die Blutdruckmessungen vor und nach dem Einschreiben in die Interventions- bzw. Kontrollgruppe wurden verglichen, alle Aufzeichnungen wurden außerdem mit dem mittleren Tagesblutdruck der 24-Stundenmessung verglichen. Der Hauptzielparameter war der systolische Blutdruckunterschied zwischen dem 24-Stundenblutdruck minus dem automatisch gemessenen Blutdruck bzw. dem 24-Stundenblutdruck minus dem manuell gemessenem Blutdruck in der Praxis.

 

Ergebnisse:

31 Praxen (252 Patienten) wurden zur manuellen Blutdruckmessung und 36 Praxen (303 Patienten) zur automatischen Blutdruckmessung randomisiert. Der letzte routinemäßig manuell gemessene Blutdruck (149,1/81,4) vor Aufteilung der Patienten in zwei Gruppen war höher als der automatisch gemessene Blutdruck (135,6 / 77,7). In der Kontrollgruppe sank  der routinemäßig manuell gemessene Blutdruck vor Beginn der Studie (149/81) auf 141,4 /80,2 nach Beginn der Studie, die Reduktion war in der Interventionsgruppe nach dem  Umstieg von manueller auf die automatische Messung signifikant größer. Beim ersten Besuch in der Praxis nach Beginn der Studie war die geschätzte mittlere Differenz zwischen dem systolischen/diastolischen 24-Stundenblutdruck und dem automatisch gemessenem Blutdruck in der Interventionsgruppe niedriger (-2,3/-3,3) als die Differenz zwischen dem 24-Stundenblutdruck und dem manuell gemessenen Blutdruck in der Kontrollgruppe (-6,5/-4,3).

Die Varianzanalyse zeigte, dass bei der Varianz innerhalb der Gruppen („within group correlation“ auch Varianz der Meßwerte um ihren „Gruppenmittelwert“ oder Versuchsfehler genannt) der automatisch gemessene systolische/diastolische Blutdruck nach Beginn der Studie besser mit dem 24-Stundenblutdruck korrelierte (r = 0,34/r = 0,56) als der manuell gemessene Blutdruck versus 24-Stundenblutdruck vor Beginn der Studie (r = 0,10/r = 0,40), die mittlere Differenz betrug r = 0,24/0,16. Bei der Varianz zwischen den Gruppen („between group correlation“, auch Varianz der Gruppenmittelwerte um das Gesamtmittel oder Stichprobenfehler genannt) korrelierte der automatisch gemessene diastolische Blutdruck besser mit dem 24-Stundenblutdruck als der manuell gemessene Blutdruck versus 24-Stundenblutdruck (r=0,30), die mittlere Differenz r betrug 0,26. Bevorzugung von aufgezeichneten Werten, die auf 0 endeten, kamen bei der  automatischen Blutdruckmessung deutlich seltener vor. 

 

Fazit:

Bei ansonsten gesunden Hausarztpatienten mit systolischer Hypertonie und guter Compliance konnte die Einführung einer automatischen Blutdruckmessung im Vergleich zur manuellen Blutdruckmessung den „Weißkitteleffekt“ deutlich reduzieren. Die Qualität und Genauigkeit der automatischen Blutdruckmessung im Vergleich zur manuellen Blutdruckmessung war im Verhältnis zum 24-Stundenblutdruck ebenfalls signifikant besser.    

  1. Myers MG et al. Conventional versus automated measurement of blood pressure in primary care patients with systolic hypertension: Randomised parallel design controlled trial. BMJ 2011 Feb 7; 342:d286
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Stand: 25. Mai 2013