|
| |
Krankenschwester-/Pfleger-Anzahl und Krankenhaussterblichkeit, 2011
|
|
|
|
Weniger Krankenschwester
gleich höhere Patienten-Sterblichkeit im Krankenhaus, so einfach ist
es.
Ein unterbesetztes
Pflegepersonal und hoher Patienten-Umsatz waren unabhängig
voneinander Risikofaktoren für Krankenhaussterblichkeit. |
|
Ausführlichere Daten
der aktuellen Studie (1):
|
|
Krankenschwester/pfleger-Anzahl und Krankenhausmortalität
HINTERGRUND: Querschnittsstudien auf Krankenhausverwaltungsebene
zeigten, dass eine geringere Anzahl angestellter examinierter
Krankenschwestern/pfleger mit einer Erhöhung der Patientenmortalität
assoziiert ist. Diese Studien wurden jedoch kritisiert, da sie
keinen direkten Zusammenhang der Schwestern-/Pflegerzahl und der
individuellen Erfahrung der Patienten zeigt, und keine suffizienten
Kontrollen beinhaltet.
METHODEN: Es werden grosse Datenpakete eines tertiären akademischen
medizinischen Zentrum untersucht, die 197,961 Patientenaufnahmen und
176,696 Personalschichten von jeweils 8 Stunden in 43
Krankenhausstationen beinhalten. Es soll die Assoziation der
Patientenmortalität und deren Exposition zu 8
Stunden-Personalschichten in welchen examinierte Schwestern und
Pfleger 8 Stunden oder mehr unter dem angestrebten Personalziel
lagen. Auch wurde die Assoziation zwischen Patientenmortalität und
hohem Patienten-turnover durch Aufnahmen, Transfers oder
Entlassungen untersucht. Es wurde Cox proportionale Risiko- modelle
in der Analyse verwendet, wobei die Charakteristika von Patienten
und Krankenhausstationen miteinbezogen wurden.
ERGEBNISSE: Die Anzahl examinierter Kräfte befand sich in 84% der
Schichten innerhalb von 8 Stunden des Personalziels. Das
Patienten-turnover lag innerhalb von 1 SD (???) der Tagesschicht,
dies ist ein Durchschnitt von 93% der Schichten. Die
Gesamtmortalität betrug 61% der erwarteten Rate bei ähnlichen
Patienten, basierend auf den modifizierten diagnosis-related groups
(DRG). Es wurde eine signifikante Assoziation einer gesteigerter
Mortalität und erhöhter Exposition zu Personalschichten die mehr als
8 Stunden unter dem Personalziel lagen gefunden (die Risikorate pro
Schicht lag bei 8 Stunden oder niedriger unter dem Ziel, 1.02; bei
95%igem Konfidenzintervall (KI), 1.01 bis 1.03; P<0.001). Auch die
Assoziation zwischen gesteigerter Mortalität und hohem
Patienten-turnover war signifikant (Risikorate pro Schicht mit hohem
turnover, 1.04; 95% Konfidenzintervall, 1.02 bis 1.06; P<0.001).
FAZIT: In dieser retrospektiven Studie wurde eine Personalanzahl,
die unter dem Personalziel lag, assoziiert mit einer gesteigerten
Patientenmortalität. Dies bestärkt die Notwendigkeit die
Personalanzahl auf die Patientenpflegebedürftigkeit abzustimmen.
(Gesponsort
von der Agency of Healthcare Research and Quality). |
-
Needleman J et al. Nurse staffing and inpatient hospital
mortality. N Engl J Med 2011 Mar 17; 364:1037.
|
|
|
|
Schlüsselwörter:
Krankenschwester-Anzahl, schwester, anzahl,
pflege, Patienten-Sterblichkeit, personal-mangel,
KrankenhausKrankenhausmortalität, Krankenhaussterblichkeit, mortalität,
angestellte, krankenpfleger, operation, station, sparmaßnahmen, ppr, klinik,
kliniken, ärzt, drg, sparen, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken,
krankenhäuser, Therapie,
infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien,
krankheiten,
|
| |
|