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Emotionale Belastung und Erfolgschancen für eine Schwangerschaft bei künstlicher Befruchtung (IVF), 2011

Emotionale Belastung scheint die Erfolgschancen für eine Schwangerschaft bei künstlicher Befruchtung nicht zu beeinflussen. Stress, Sorgen, Anspannung und Depression vor den assistierten reproduktiven Therapien hatten keinen Einfluss auf das Outcome der künstlichen Befruchtung (IVF: In vitro Fertilisation).

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Emotionale Belastung von unfruchtbaren Frauen und Versagen von assistierten reproduktiven Technologien: Eine Metaanalyse von prospektiven psychosozialen Studien

ZIELSETZUNG:

Das Ziel der Studie war es herauszufinden, ob eine Vorbehandlung von seelischer Belastung bei Frauen mit einer erfolgreichen Schwangerschaft nach einem Zyklus mit assistierter reproduktiver Technologie assoziiert ist.

Anmerkung: Unter die assistierte reproduktive Technologie fallen viele Methoden für die Fruchtbarkeitsbehandlung, wie zum Beispiel die In-vitro-Fertilisation (IVF) oder die intracytoplasmatische Sameninjektion (ICSI).

 

DESIGN:

Meta-Analyse von prospektiven psychosozialen Studien.

 

DATENQUELLEN:

PubMed, Medline, Embase, PsycINFO, PsychNET, ISI Web of Knowledge und ISI Web of Science wurden auf Artikel, die zwischen 1985 und März 2010 (inklusive) veröffentlicht wurden, durchsucht. Weiterhin wurde eine manuelle Suche von Referenzlisten durchgeführt und es wurden 29 Autoren kontaktiert. Geeignete Studien waren prospektive Studien, die einen Test über die Assoziation zwischen Vorbehandlung von seelischer Belastung (Angst oder Depression) und Schwangerschaft bei Frauen, die sich einem einzigen Zyklus von assistierter reproduktiver Technologie unterzogen haben, beinhalteten.

REVIEWMETHODEN: Zwei Autoren beurteilten unabhängig die Studien auf Eignung und Qualität (sie benutzten Kriterien, die von der Newcastle-Ottawa Qualitätsskala übernommen wurden). Die Autoren brachten zusätzliche Daten ein, die in der Originalpublikation nicht enthalten waren.

 

ERGEBNISSE:
Vierzehn Studien mit 3583 unfruchtbaren Frauen, die sich einem Zyklus von einer Fruchtbarkeitsbehandlung unterzogen, wurden in die Meta-Analyse einbezogen. Die benutzte Effektstärke war die standarisierte durchschnittliche Abweichung (angepasst für eine kleine Fallzahl) bei Vorbehandlung von Angst oder Depression (Priorität ...) zwischen Frauen, die eine Schwangerschaft ausführten (definiert als ein positiver Schwangerschaftstest, ein positiver fetaler Herzscan oder eine Lebendgeburt) und denen, die dies nicht taten. Eine Vorbehandlung von seelischer Belastung war nicht mit dem Behandlungsoutcome nach einem Zyklus von assistierter reproduktiver Technologie assoziiert (standarisierte durchschnittliche Abweichung -0,04, 95% Konfidenzintervall -0,11-0,03 (fixed effects model); Heterogenität I²=14%, P=0,30). Untergruppenanalysen nach vorherigen Erfahrungen mit assistierter reproduktiver Technologie, die Zusammensetzung der nicht-schwangeren Gruppe und das Timing der emotionalen Beurteilung waren nicht signifikant. Die Effektgröße variierte nicht bezüglich der Studienqualität. Eine signifikante Subgruppenanalyse über das Timing des Schwangerschaftstests, der contour enhanced funnel plot und der Egger’s Test deuteten aber das Vorhandensein von moderaten Veröffentlichungsverzerrung an.

 

FAZIT:

Die Resultate dieser Metaanalyse sollen Frauen und Ärzte versichern, dass emotionale Belastung, die durch Fruchtbarkeitsprobleme oder andere Lebensumstände während der Behandlung hervorgerufen wurde, die Chance schwanger zu werden nicht beeinträchtigt.  

  1. Boivin J et al. Emotional distress in infertile women and failure of assisted reproductive technologies: Meta-analysis of prospective psychosocial studies. BMJ 2011 Feb 23; 342:d223.
Schlüsselwörter: Emotionale Belastung, depression, psyche, gefühle, weinen, ehe-probleme, unfruchtbaren Frauen und Versagen unstimulierte intrauterine Insemination, Clomifen, Kinderlosigkeit, ICSI-Kinder, Entwicklung, Fehlbildungs-Häufigkeit, familie, Schwangerschaft, schwanger, Kinderwunsch, Schwangerschaft, intrazytoplasmische Spermieninjektion, Nebenwirkungen, Kind, Babys, Reproduktionsmedizin, In-vitro-Fertilisation, Infertilität, ICSI, Intrazytoplasmatischer Spermieninjektion, assistierte reproduktive Technologien, depressiv, psychosoziale faktoren, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013