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Demenz-Screening mit dem einfachen Test "Sweet 16", 2011

Auch in Deutschland wird die Demenz-Diagnostik oft mit dem kognitiven Test MMSE (Mini-Mental State Exam) durchgeführt.  In einer aktuellen Studie (1) war der neue Test "Sweet 16" einfacher und schneller als MMSE, und genauso effektiv.

Sweet 16-Test sollte lediglich zum Demenz-Screening (Früherkennung) verwendet werden, bei positiven Ergebnissen sollten ausführlichere Tests angewendet werden.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Entwicklung und Validierung eines kurzen Tests zur Untersuchung der kognitiven Fähigkeiten: Der Sweet 16

HINTERGRUND: Kognitive Beeinträchtigungen bleiben bei älteren Erwachsenen häufig unbemerkt. Gleichzeitig werden aktuelle Testverfahren nur selten benutzt, weisen nur eine geringe Sensitivität auf oder unterliegen urheberrechtlichen Einschränkungen. Um diesen Problemen zu begegnen, haben die Autoren einen neuen, kurzen Test kognitiver Fähigkeiten entworfen: Den Sweet 16.

METHODEN: Der Sweet 16 wurde in einer Kohorte einer großen, post-akuten Hospitalisationsstudie (n=774) entwickelt, und mit der Mini-Mental State Examination (MMSE) verglichen. Durch Gegenüberstellung von Äquiperzentilen wurden Grenzwerte definiert, die mit weit verbreiteten Grenzwerten beim MMSE korrelierten. Es erfolgte eine unabhängige Validierung der Leistungsfähigkeits-Kriterien des Sweet 16 in einer Kohorte der Studie "Altern, Demographie und Gedächtnis" (n=709). Dabei wurden sowohl die Diagnosestellung nach klinischem Konsens, eine Demenzbewertungs-Skala (Blessed Dementia Rating Scale) als auch der Fragebogen für kognitiven Abbau bei Älteren (engl. IQCODE) angewandt.

ERGEBNISSE: Der Sweet 16 korrelierte deutlich mit dem MMSE (Korrelationskoeffizient r nach Spearman: 0,94; P<0,001). In der Validierung gegen den IQCODE betrug der Flächenanteil unter der Kurve 0,84 für den Sweet 16 sowie 0,81 für den MMSE (P=0,06). Ein Punktwert kleiner als 14 im Sweet 16 (entspricht ungefähr einem Punktwert kleiner als 24 im MMSE) zeigte eine Sensitivität von 80% und eine Spezifität von 70%, wobei ein Punktwert kleiner als 24 im MMSE eine Sensitivität von 64% und eine Spezifität von 86% besaß, jeweils gegenüber dem IQCODE. Im Vergleich zur klinischen Diagnosestellung hatte ein Punktwert kleiner als 14 im Sweet 16 eine Sensitivität von 99% und eine Spezifität von 72% im Vergleich zum MMSE mit einer Sensitivität von 87% und einer Spezifität von 89%. Für eine Schulbildung der Patienten von mindestens 12 Jahren betrug die Fläche unter der Kurve 0,90 für den Sweet 16 und 0,84 für den MMSE (P=0,03).

SCHLUSSFOLGERUNGEN: Der Sweet 16 ist ein einfacher Test, der schnell durchzuführen ist, und der frei verfügbar sein wird. Die Leistung des Sweet 16 entspricht der der Mini-Mental State Examination (MMSE) oder ist ihr sogar überlegen.

  1. Fong TG et al. Development and validation of a brief cognitive assessment tool: The Sweet 16. Arch Intern Med 2011 Mar 14; 171:432.
Schlüsselwörter: Demenz-Screening, test, mmse, alzheimer-test, Sweet 16, demenztest, delir, kognitive fähigkeiten, gedächntnis, alzheimer-demenz-früherkennung, vergesslichkeit, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013