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Pregabalin (Lyrica®): Starke Zunahme der Verordnungen trotz fraglichem Nutzen/Schaden-Verhältnis und Abhängigkeitspotenzial, 5/2011

Pregabalin (Lyrica) bei neuropathischen Schmerzen lediglich als Reserve-Medikament.

Seit September 2004 ist Pregabalin (Lyrica® von Pfizer)  bei Epilepsie und peripheren neuropathischen Schmerzen in Deutschland zugelassen. Pregabalin (Lyrica®) ist chemisch mit dem Antiepileptikum Gabapentin (Neurontin®) verwandt.

Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft hatte Anfang 2011 (1) aufgrund der Berichte aus der UAW-Datenbank vor dem Abhängigkeitspotenzial von Pregabalin gewarnt, und hatte festgestellt, dass Lyrica in Deutschland vor allem in der Indikation neuropathischer Schmerz zunehmend eingesetzt wird, obwohl eine bessere Wirksamkeit im Vergleich zu beispielsweise Gabapentin oder Amitriptylin nicht belegt sei. Des Weiteren wurde darin berichtet, dass im Jahr 2009 eine Zunahme von Verordnungen etwa 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielt wurde (220 Millionen Euro Umsatz im Jahr 2009).

Des Weiteren stellt die Fachzeitschrift der Arzneimittelbrief in der Ausgabe 04/2011 in einer ausführlichen Analyse der Studienlage fest (2), dass Pregabalin (Lyrica) zu herkömmlichen Medikamenten bei der Behandlung der neuropathischen Schmerzen (z.B. Gabapentin, Carbamazepin, Amitriptylin) nicht überlegen sei. Zudem habe Pregabalin (Lyrica) ein erhebliches Abhängigkeitspotenzial mit Entzugserscheinungen nach dem Absetzen. Arzneimittelbrief empfiehlt, Pregabalin (Lyrica) immer ausschleichend abzusetzen, und warnt vor einem großzügigen Einsatz dieses Medikamentes. Es sollte bei Versagen anderer Therapie-Optionen als Reserve-Medikament eingesetzt werden.

  1. Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft: Aus der UAW-Datenbank Abhängigkeitspotenzial von Pregabalin (Lyrica ® ). Dtsch Arztebl 2011; 108(4): A-183 / B-143 / C-143
  2. Pergabalin - rasant steigende Verordnungszahlen für ein Arzneimittel mit Risiken und ohne Vorteil, Nr. 4/2011
  3. Pregabalin (Lyrica®) gegen Epilepsie und Neuropathische Schmerzen, 2004
 
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Stand: 25. Mai 2013