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Koronar-Bypass bei KHK-Patienten mit reduzierter linksventrikulärer Funktion? 2011

In einer randomisierten Studie haben Koronararterien-Bypässe bei KHK-Patienten mit reduzierter linkventrikulärer Funktion (Ejection-Fraction LVEF < 35%) im Vergleich zur medikamentösen Therapie die Fünfjahres-Mortalität nicht verringert.

Für diese Patienten ist Medikamentöse Behandlung Therapie der Wahl, es sei denn, die Gefäß-Vaskularisation ist aus anderen Gründen (wie instabile Angina Pectoris) indiziert.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Koronararterien-Bypässe bei Patienten mit linksventrikulärer Dysfunktion

HINTERGRUND: Die Rolle der Koronararterien-Bypass-Implantantionen als Therapie bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit und Herzversagen ist noch nicht etabliert.

 

METHODEN: Im Zeitraum von Juli 2002 bis Mai 2007 wurden 1212 Patienten mit einer Ejektionsfraktion von 35% oder weniger, koronarer Herzkrankheit, und Eignung für eine Bypass-Operation untersucht. Per Zufall wurden 602 Patienten der alleinigen medikamentösen Therapie und 610 Patienten der medikamentösen Therapie plus Bypass-Operation zugeteilt. Als primärer Endpunkt wurde die Rate der Todesfälle jeglicher Ursache festgelegt. Wichtige sekundäre Endpunkte waren die Rate an Todesfällen durch kardiovaskuläre Ursachen, Todesfälle jeglicher Ursachen oder Hospitalisierungen durch kardiovaskuläre Ursachen.

 

ERGEBNISSE: Der primäre Endpunkt trat bei 244 Patienten (41%) in der allein medikamentösen Therapie-Gruppe und 218 (36%) in der Bypass-Gruppe (Hazard Ratio mit OP, 0,86, 95% Konfidenzintervall [KI] 0,72 bis 1,04, P = 0,12 ) auf. Insgesamt 201 Patienten (33%) in der allein medikamentösen Therapie-Gruppe und 168 (28%) in der Bypass-Gruppe starben an einer dem Herz-Kreislauf zugesprochenen Ursache (Hazard Ratio mit OP, 0,81, 95% CI, 0,66 bis 1,00, P = 0,05 ). Der Todeseintritt aufgrund jeglicher Ursache oder Hospitalisierung wegen kardiovaskulärer Ursachen trat bei 411 Patienten (68%) der medizinischen Therapie-Gruppe und bei 351 Patienten (58%)  der Bypass-Gruppe (Hazard Ratio mit OP, 0,74; 95% CI, 0,64 bis 0,85, P <0,001) ein. Bis zum Ende der Nachbeobachtungszeit (Median, 56 Monate), wurden 100 Patienten der medizinischen Therapie-Gruppe (17%) und 555 Patienten der Bypass-Gruppe (91%) operiert.

 

ZUSAMMENFASSUNG: In dieser randomisierten Studie gab es hinsichtlich des primären Endpunktes - dem Tod jeglicher Ursache - keinen signifikanten Unterschied zwischen der alleinigen medizinischen Therapie oder der Kombination medikamentöser Therapie plus Bypass-Operation. Verglichen mit Patienten die allein medizinisch therapiert wurden erlitten die Patienten der Bypass-Gruppe weniger Todesfälle durch kardiovaskuläre Ursachen, weniger Todesfälle jeglicher Ursache und weniger Hospitalisierungen durch kardiovaskuläre Ursachen.

  1. Velazquez EJ et al. Coronary-artery bypass surgery in patients with left ventricular dysfunction. N Engl J Med 2011 Apr 28; 364:1607.
Schlüsselwörter: koronar-bypass, Koronararterien-Bypässe, Patienten, linksventrikuläre Dysfunktion, herzinsuffienz, Herzchirurgen, Herzchirurgie, Kardiologie-Kliniken, Herzinfarkt, Angina Pectoris, EF-Fraktion, Kardiologie, Kliniken, Cardiology Clinics Germany, herz-krankheit, Operation, Medikamente, herzversagen, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013