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Sind MRTs notwendig bei Patienten mit isolierten akuten motorischen okulären Mononeuropathien?2011

Okulomotorische Hirnnerven für die Augenbewegung: Hirnnverv-III (N.  Oculomotorius), Hirnnverv-IV (N. Trochlearis), Hirnnverv-VI (N. Abducens)

In der aktuellen Studie lab die Ausbeute an  therapierbaren Befunden in der Magnetresonanz-Tomographie (MRT) bei Null.

Die Autoren empfehlen MRT vor allem bei folgenden Patienten:  jünger als 50 Jahre, Krebsvorgeschichte, Symptome für zentral-Nervöse-Beteiligung, Pupillen-Beteiligung, Lähmung des III-Hirnnerven (Nervus oculomotorius; Augenbewegungsnerv), oder länger als 3 Monate anhaltende Lähmungen.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Neurologische Bildgebung und akute motorische okuläre Mononeuropathien: Eine prospektive Studie.

ZIEL: Es sollte die Notwendigkeit neurologischer Bildgebung bei Patienten mit akuten, isolierten motorischen okulären Mononeuropathien untersucht werden.

METHODEN: Es wurde eine prospektive Fallserie aus 93 Patienten im Alter von mehr als 50 Jahren mit akuter, isolierter Mononeuropathie angelegt, um die Ergebnisse der durchgeführten technischen diagnostischen Maßnahmen zu untersuchen. Patienten wurden bei neu aufgetretener Doppelsichtigkeit (Diplopie) bei isolierter, kranialer Neuropathie (Lähmung des III, IV oder VI Hirnnerven) und Fehlen anderer Zeichen neurologischer Dysfunktion in die Studie aufgenommen. Alle Patienten wurden einer Magnetresonanz-Tomographie (MRT) mit Anwendung von Gadolinium unterzogen. Die Zahl der Patienten mit sichtbaren Läsionen in der MRT-Untersuchung sowie die Gesamtkosten der radiologischen Untersuchung der Patienten wurden erfasst. Die Kostenanalyse der MRT-Untersuchung wurde anhand von Prozedurkodierungen (CPT, entsprechend den deutschen OPS) und der Medicare-Kosten in Dollar (Wert im Jahr 2010) durchgeführt. Die Kostenwirksamkeit wurde sowohl durch diese Kostendaten als auch unter Berücksichtigung von veröffentlichten Kostenwirksamkeits-Werten für Erwachsene mit Diplopie sowie von geschlechtsspezifischen Tabellen zur Lebenserwartung in den Vereinigten Staaten eingeschätzt.

ERGEBNISSE: Vier von 93 Patienten wiesen Läsionen im MRT auf, allerdings hatte nur einer der 93 Patienten eine Läsion, die Bezug hatte zu der kranialen Mononeuropathie. Die Gesamtkosten für die Durchführung dieser bildgebenden Untersuchung bei 93 Patienten betrugen 131.688 US-Dollar. Dadurch wurde bei einem der 93 Patienten die zugrunde liegende Ursache gefunden, allerdings ohne therapeutische Konsequenzen. Für den Patienten mit der im MRT gefundenen, zugrunde liegenden Ursache der Mononeuropathie betrug die geschätzte Kostenwirksamkeit allein für die Diagnosestellung 90,19 US-Dollar.

SCHLUSSFOLGERUNGEN: Es ist möglicherweise medizinisch nicht erforderlich, bei jedem Patienten mit einer isolierten Lähmung des III., IV. oder VI. Hirnnerven eine MRT-Untersuchung durchzuführen. Bei Erwachsenen im Alter von mehr als 50 Jahren mit einer isolierten Mononeuropathie sollten Ärzte die Patientenanamnese und die Untersuchungsergebnisse gründlich überprüfen, um festzulegen, welche Patienten bereits initial eine entsprechende bildgebende Untersuchung erhalten sollen.

  1. Murchison AP et al. Neuroimaging and acute ocular motor mononeuropathies: A prospective study. Arch Ophthalmol 2011 Mar; 129:301.
Schlüsselwörter: Hirnnerven, augen, parese, anfall, Mononeuropathie, augennerven, CCT, Hirnnerv, Ausbeute, CT, neurologie, blindheit, keine Augenbewegung, Magnetresonanz-Tomographie, MRT, nerven, schlaganfall, multiple nerven-ausfall, blind, sklerose, vaskulitis, nervus opticus, Nervus oculomotorius,  Augenbewegungsnerv, augen-nervausfall,  infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013