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Auswirkungen von Langzeit-Statintherapie auf Vorhofflimmern, 2011

Meta-Analyse der randomisierten Studien (1):  Langzeit-Statintherapie vermindert nicht das Risiko für Vorhofflimmern.

Die in veröffentlichten Kurzzeit-Studien angedeutete, günstige Wirkung von Statinen auf Vorhofflimmern, kann durch eine umfassende Überprüfung von publizierten und nicht-publizierten Daten aus größeren Studien nicht bestätigt werden.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Auswirkungen von Statinen auf Vorhofflimmern: Kollaborative Metaanalyse von veröffentlichten und nicht-veröffentlichten Daten aus randomisierten, kontrollierten Studien.

ZIEL: Es sollte untersucht werden, ob Statine das Risiko für Vorhofflimmern reduzieren.

GESTALTUNG: Metaanalyse von veröffentlichten und nicht-veröffentlichten Ergebnissen von großen Studien über Statine, mit Vergleich der Resultate mit den veröffentlichten Ergebnissen aus Studien mit kleinerer Patientenzahl oder kürzerer Dauer.

DATENQUELLEN: Medline, Embase und Cochrane's CENTRAL bis Oktober 2010. Nicht-veröffentlichte Daten von langfristig angelegten Studien wurden durch Kontaktaufnahme mit den entsprechenden Forschern erhalten.

STUDIENAUSWAHL: Randomisierte, kontrollierte Studien, in denen eine Statineinnahme mit keiner Statineinnahme oder eine hoch dosierte Statineinnahme mit einer normalen Statindosierung verglichen wurde. Alle Langzeit-Studien hatten mindestens 100 Teilnehmer und eine Nachbeobachtungszeit von mindestens sechs Monaten.

ERGEBNISSE: In veröffentlichten Daten aus 13 Kurzzeit-Studien (4.414 randomisierte Patienten, 659 Ereignisse) schien die Einnahme von Statinen die Wahrscheinlichkeit einer Episode von Vorhofflimmern um 39% zu reduzieren (Wahrscheinlichkeits-Verhältnis [Odds Ratio]: 0,61; 95% Konfidenzintervall [KI] von 0,51 bis 0,74; P<0,001). Allerdings bestand zwischen den einzelnen Studien eine deutliche Heterogenität (P<0,001). Im Kontrast dazu fand sich bei 22 Langzeit-Studien mit größerer Patientenzahl mit Vergleich von Statineinnahme gegenüber einer Kontrollgruppe (105.791 randomisierte Patienten, 2.535 Ereignisse) keine deutliche Reduktion der Häufigkeit von Vorhofflimmern (0,95; 95% KI von 0,88 bis 1,03; P=0,24) (P<0,001 für die Unterschiedlichkeit zwischen den beiden Gruppen von Studien). Sieben Langzeit-Studien, in denen eine hochdosierte Statingabe mit einer normal dosierten Statingabe verglichen wurde (28.964 randomisierte Patienten und 1.419 Ereignisse) zeigten ebenfalls keinen Beweis für eine Reduzierung des Risikos von Vorhofflimmern (1,00; 95% KI von 0,90 bis 1,12; P=0,99).

SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die in veröffentlichten Kurzzeit-Studien angedeutete, günstige Wirkung von Statinen auf Vorhofflimmern, kann durch eine umfassende Überprüfung von publizierten und nicht-publizierten Daten aus größeren Studien nicht bestätigt werden.

  1. Rahimi K et al. Effect of statins on atrial fibrillation: Collaborative meta-analysis of published and unpublished evidence from randomised controlled trials. BMJ 2011 Mar 16; 342:d1250
Schlüsselwörter: Vorhofflimmern, Absolute Arrythmie, apoplex, warfarin, marcumar,statine, Primärprävention, herzinfarkt, kardiovaskuläre Krankheiten, statine, sekundärprävention, vorsorge, prävention, schlaganfall, fette, infektion, triglyzeride, öl, herzinfarkt, Cholesterinsenker, Statin, atemwegsinfektionen, Schlaganfall, Embolie, vorhofflimmern, vorhofflattern, Medikament, Arzneimittel, Pradaxa, Therapie, Behandlung, Thrombosen, Blutgerinnsel, Embolien, Atorvastatin, Sortis, Lovastatin, Zocor, Simvastatin, Denan, pravasin, pravastatin, Blutfettsenker, sport, ernährung, nahrung, cholesterin, hdl, sepsis, LDL-Cholesterin, kardiovaskulären Risiko-Faktoren, herzinfarkt, infekte, lungenentzündung, pneumonie, fette, studie, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013