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Linke Hauptstamm-Koronararterie (LCA): Stent vs. Bypass, 2011

In einer randomisierten Studie zeigte eine Stentimplantation bei Patienten mit ungeschützter Stenose der Haupt-Koronararterie (LCA-Hauptstammstenose) zumindest in den ersten 2 Jahren ähnlich gute Ergebnisse wie die Bypass-Operation.

Eine Subgruppen-Analyse zeigte, dass das Outcome mit Bypass-Operation bei Patienten mit LCA-Stenose und gleichzeitiger Dreigefäß-KHK besser war.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Randomisierte Studie über Stents im Vergleich zur Bypass-Chirurgie bei koronarer Herzkrankheit der linken Haupt-Herzkranzarterie

HINTERGRUND: Die perkutane koronare Intervention (PKI) wird immer häufiger benutzt, um eine ungeschützte Arterienstenose der linken Haupt-Herzkranzarterie zu behandeln, obwohl bisher das Anlegen eines Bypasses der Koronararterie (engl. CABG) die Behandlung der Wahl darstellte.

METHODEN: Patienten mit ungeschützter Stenose der linken Haupt-Herzkranzarterie wurden randomisiert einer Behandlung mit CABG (300 Patienten) oder einer PKI mit Einlage eines Sirolimus-eluierenden Stents (300 Patienten) zugeteilt. Nach Definition eines weiten Bereichs für Nicht-Unterlegenheit wurden die Gruppen nach einem Jahr in Bezug zum zusammengesetzten, primären Endpunkt (großes ungünstiges kardiales oder zerebrovaskuläres Ereignis [Tod durch jede Ursache, Myokardinfarkt, Hirninfarkt oder Revaskularisation eines Zielgefäßes wegen Ischämie]) beurteilt. Die Ereignishäufigkeiten nach einer Nachbeobachtungszeit von zwei Jahren wurden ebenfalls zwischen den beiden Gruppen verglichen.

ERGEBNISSE: Der primäre Endpunkt trat bei 26 Patienten aus der PKI-Gruppe und bei 20 Patienten aus der CABG-Gruppe ein (kumulative Ereignishäufigkeit: 8,7% gegenüber 6,7%; absoluter Risikounterschied: 2,0 Prozentpunkte; 95% Konfidenzintervall [KI] von -1,6 bis 5,6; P=0,01 für Nicht-Unterlegenheit). Nach zwei Jahren war der primäre Endpunkt bei 36 Patienten in der PKI-Gruppe und bei 24 Patienten in der CABG-Gruppe eingetreten (kumulative Ereignishäufigkeit: 12,2% gegenüber 8,1%; relatives Risiko bei PKI: 1,50; 95% KI von 0,90 bis 2,52; P=0,12). Die zusammengesetzte Ereignishäufigkeit von Tod, Myokardinfarkt oder Hirninfarkt innerhalb von zwei Jahren belief sich auf 13 Patienten bei PKI bzw. 14 Patienten bei CABG (kumulative Ereignishäufigkeit: 4,4% gegenüber 4,7%; relatives Risiko: 0,92; 95% KI von 0,43 bis 1,96; P=0,83). Eine aufgrund einer Ischämie vorgenommene Revaskularisation des Zielgefäßes wurde bei 26 Patienten in der PKI-Gruppe und bei 12 Patienten der CABG-Gruppe durchgeführt (kumulative Ereignishäufigkeit: 9,0% gegenüber 4,2%; relatives Risiko: 2,18; 95% KI von 1,10 bis 4,32; P=0,02).

SCHLUSSFOLGERUNGEN: In dieser randomisierten Studie, in der Patienten mit ungeschützter Stenose der linken Haupt-Herzkranzarterie untersucht wurden, zeigte sich, dass eine perkutane koronare Intervention mit der Einlage von Sirolimus-eluierenden Stents einer herzchirurgischen Anlage eines Bypasses der Koronararterien in Bezug auf das Eintreten großer ungünstiger kardialer oder zerebrovaskulärer Ereignisse nicht unterlegen ist. Allerdings war der Nicht-Unterlegenheitsbereich weit definiert, und die Ergebnisse können aus klinischer Perspektive nicht als leitend bezeichnet werden.

Finanzierung durch die kardiovaskuläre Forschungsstiftung (Seoul, Korea), Cordis, Johnson und Johnson sowie das Ministerium für Gesundheit von Wohlfahrt, Korea.

  1. Park S-J et al. Randomized trial of stents versus bypass surgery for left main coronary artery disease. N Engl J Med 2011 Apr 4
Schlüsselwörter: Stents, Bypass-Chirurgie, Haupt-Koronararterie, LCA, RCA, 2011 koronare Herzkrankheit Myokardinfarkt, Koronare Herzkrankheit, KHK, Herzinfarkt, Stents, Herz-Bypass-Operation, Herz-Operation, gefäss, Perkutanen koronare Intervention, PCI, Stent-Implantation und Revaskularisierung, linken Haupt-Herzarterie, LAD, Haupt-Herzgefäß, arterie, angioplastie, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013