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COPD:  Nicht nur bei Rauchern, 2011

Bei Nie-Rauchern (Alter >40J) liess sich in 12% der Fälle in der Spirometrie (Lungenfunktionsprüfung) eine COPD nachweisen. Risikofaktoren sind: fortgeschrittenes Alter, eine vorausgehende Diagnose von Asthma, sowie bei Frauen ein geringerer Bildungsstatus.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

COPD bei Nie-Rauchern. Ergebnisse der bevölkerungsbezogenen „Burden of Obstructive Lung Disease“ -Studie.

HINTERGRUND: Zigarettenrauch-naive Individuen umfassen einen beträchtlichen Anteil der COPD Patienten. Deren Charakteristika und mögliche Risikofaktoren sind bislang nur unzureichend bestimmt.

 

METHODEN: Analyse von Daten aus 14 Ländern, welche an der internationalen bevölkerungsbezogenen „Burden of Obstructive Lung Disease (BOLD)“-Studie teilnahmen. Eingeschlossen wurden Teilnehmer ab einem Alter von 40 Jahren nach Durchführung eines Bronchospasmolysetests. Erhebung eines Fragebogens zu atmungsbezogenen Symptomen, Gesundheitsstatus und Exposition gegenüber COPD-Risikofaktoren. Die Diagnose COPD wurde abhängig vom FEV1/FVC-Verhältnis nach durchgeführtem Bronchospasmolysetest gemäß den gegenwärtig geltenden GOLD (Global Initiative for Obstructive Lung Disease)- Leitlinien gestellt. Darüber hinaus wurde das „Lower Limit of Normal (LLN)“ des FEV1/FVC-Verhältnisses als qualifizierendes Alternativmaß zum FEV1/VC-Verhältnis evaluiert.

 

ERGEBENISSE: Von 4291 Nie-Rauchern erfüllten 6,6% die Kriterien für eine milde COPD (GOLD-Stadium I) und 5,6% erfüllten die Kriterien für eine milde bis schwere COD (GOLD-Stadium II+). Nie-Raucher erkranken mit geringerer Wahrscheinlichkeit an einer COPD als Gewohnheitsraucher, und falls erkrankt, leiden sie an einer milderen Form. Dennoch beträgt der Anteil der Zigarettenrauch-naiven Patienten mit einer COPD im GOLD-Stadium II bis IV 23.3% (240/1031). Unter Verwendung des Lower Limit of Normal als Maß zur Bestimmung des qualifizierenden FEV1/FVC-Verhältnisses blieb der Anteil mit 20,5% (171/832) in etwa gleich. Prädiktoren für COPD bei Nie-Rauchern umfassen das Alter, den Bildungsstatus, die berufliche Exposition, Atemwegserkrankungen in der Kindheit und Veränderungen des BMI.

 

SCHLUSSFOLGERUNG: Diese internationale multizentrische Studie bestätigt dass Nie-Raucher einen beträchtlichen Anteil der COPD-Erkrankten darstellen. Bei zigarettenrauch-naiven Individuen weisen die Daten darauf hin, dass  zusätzlich zum fortgeschrittenem Alter eine vorausgehende Diagnose von Asthma, sowie bei Frauen ein geringerer Bildungsstatus, mit einem höheren Risiko an COPD zu erkranken vergesellschaftet sind.

  1. Lamprecht B et al. COPD in never smokers: Results from the population-based Burden of Obstructive Lung Disease Study. Chest 2011 Apr; 139:752
Schlüsselwörter: COPD, nicht-raucher, zigaretten, Lunge, Asthma Bronchiale, Daxas, Raucherlunge, Lungenkrankheit, Chronisch obstruktive Atemwegserkrankung und chronische Bronchitis, tabak, nie-raucher, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013