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Nicht-spezifische Lungenfunktionstest-Ergebnisse, Was tun? 2011

TLC: Totale Lungenkapazität. Niedrige Werte deuten eine restriktive Lungenkrankheit.

FEV1: forcierte Einsekundenkapazität. Niedrige Werte weisen auf eine Lungenobstruktion.

FVC: bei forcierter Exspiration gemessene Vitalkapazität

FEV1/FVC-Ratio: sog. Tiffeneau index. Wenn im Tiffenau-Test FEV1 erniedrigt, aber FVC gleichbleibend ist, wird das als Zeichen einer Obstruktiven Lungenfunktionsstörung bewertet.

Ärzte der Mayo Clinic USA hatten darüber berichtet, dass etwa 10% ihrer Patienten, die sich einer Lungenfunktionsuntersuchung (LuFu) unterzogen hatten, einen nicht-spezifischen Muster zeigten: Normale totale Lungenkapazität (TLC), ein normales FEV1/FVC-Verhältnis, jedoch eine niedrige FEV1 oder FVC (oder beides). Dieses Muster ist weder klassisch obstruktiv (normales FEV1/FVC-Verhältnis) noch restriktiv (TLC normal).

Eine aktuelle Studie ging der Frage nach dem Verlauf bei Patienten mit unspezifischen LuFu-Ergebnissen.

Im Verlauf von mehreren Jahren zeigten die meisten Patienten mit unspezifischen Lungenfunktiontests keine Hinweise für obstruktive oder restriktive Erkrankungen.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Der unspezifische Lungenfunktionstest: Ein longitudinales Follow-up und dessen Ergebnisse.

HINTERGRUND: Das Bild der unspezifischen (NS) Lungenfunktion (PF) wird durch einen Lungenfunktions-Test (Lu-Fu) beschrieben, welcher eine normale totale Lungenkapazität (TLC), ein normales FEV1 / FVC-Verhältnis und eine niedrige FEV1, eine niedrige FVC, oder beides nachweist. Derzeit liegen keine Informationen über die langfristige Stabilität der unspezifischen Lungenfunktion vor, oder welche Variablen zu einer Veränderung zuvor unspezifischer Lu-Fu-Ergebnisse führen könnte.

 

METHODEN: Von 1990 bis 2005 identifizierten wir 1.284 Probanden mit normalen Lu-Fu-Ergebnissen bei der ersten Lu-Fu, und einem oder mehreren Follow-up-Lu-Fu-Tests 6 Monate oder länger nach dem ersten Testergebnis. Lungenvolumina, Diffusionskapazität und Spirometrie-Daten wurden analysiert. Ein multivariates, multinomiales logistisches Regressions-Modell wurde verwendet, um den Zusammenhang zwischen verschiedenen Variablen und den endgültigen Lu-Fu-Ergebnissen zu analysieren.


ERGEBNISSE: Insgesamt wurden 3.674 Lu-Fu-Tests bei 1.284 Probanden über einen medianen Follow-up-Zeitraum von 3 Jahren durchgeführt. Es zeigte sich im Follow-up, dass 818/1.284 (64%) Probanden weiterhin unspezifische Lu-Fu-Ergebnisse vorwiesen, während 208/1.284 (16%) Probanden ein restriktives, 191/1.284 (15%) ein obstruktives, 42/1.284 (3%) eine normale Lu-Fu, und 25/1.284 (2%) ein gemischtes Lu-Fu-Ergebnis vorwiesen. Die multinomiale logistische Regressionsanalyse zeigte, dass steigende Werte für den spezifischen Atemwegswiderstand, und der Unterschied zwischen TLC und Alveolarvolumen, Prädiktoren im Follow-up für die Entwicklung obstruktiver Lu-Fu-Ergebnisse waren.

 

FAZIT: Unspezifische Lu-Fu-Ergebnisse sind ein häufiges und stabiles Bild der Lu-Fu, zwei Drittel der Probanden zeigten diese auch bei Follow-up-Tests. Aktuelle Leitlinien legen unspezifische Lu-Fu-Ergebnisse als obstruktiv aus, dies muss um diese Daten zu reflektieren, geändert werden.

  1. Iyer VN et al. The nonspecific pulmonary function test: Longitudinal follow-up and outcomes. Chest 2011 Apr; 139:878.
Schlüsselwörter: Lungenfunktionstest, Inhalationstherapie, lufu, unspezifische lungenfunktionsuntersuchung, , chronisch obstruktive Krankheit, Kombinationsthherapie, COPD, COLD, Asthma, FEV, Vitalkapazität, Beta-Sympathomimetikum Formoterol, FEV1, Oxis, Foradil, Salbutamol, Berotec, Anticholinergikum Tiotropiumbromid, Spiriva, Kombinationstherapie. langwirkende inhalative Substanzen, Aerosole, Sprays, spirometrie, lungenfunktion, raucher, rauchen, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013