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Verringert ein EKG-Screening bei Leistungssportlern das Plötzliches-Tod-Risiko? 2011

In Israel hatte ein verpflichtendes EKG-Screening (Ruhe- und Belastungs-EKG) bei den Sportlern keinen Effekt auf ihr Risiko, einen Herzstillstand zu erleiden. Also die Daten unterstützen nicht ein EKG-Screening der Sportler, das zudem teuer und mit möglichen falsch-positiven Befunden behaftet sein könnte.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Ist ein verpflichtendes elektrokardiografisches Screening von Leistungssportlern zur Verringerung des Risikos eines plötzlichen Todes sinnvoll?

Diese Studie soll feststellen, ob ein strategisches Screening inklusive Ruhe- und Belastungs-EKG vor Wettkampfteilnahme das Risiko für einen plötzlichen Tod senken kann. Dieses Verfahren wird von einer Zahl von Ländern bereits angeordnet, doch es gibt nur limitierten Beleg dafür, dass eine solche Strategie tatsächlich das Risiko eines plötzlichen Todes verringert. Daher analysierte diese Studie die Auswirkungen des 1997 in Israel eingeführten „National Sport Law“, welches ein Screening der Athleten per Ruhe-EKG und Belastungstests vorschreibt, auf das Auftreten von plötzlichem Tod unter den Sportlern. Die zwei bekanntesten Zeitungen Israels wurden systematisch durchsucht, um die Anzahl von jährlichen Herztoden unter Wettkampfsportlern zu bestimmen. Über die Größe der Risikogruppe  gab die „Israel Sport Authority“ Auskunft. Diese Werte wurden bezüglich Veränderungen der Populationsgröße über die Zeit extrapoliert.

Ergebnisse: Es gab zwischen 1985 und 2009 24 dokumentierte Vorfälle (plötzlicher Tod oder Herzstillstand) unter Wettkämpfern. Elf geschahen vor dem 1997 eingeführten Gesetz und 13 danach. Die durchschnittliche jährliche Inzidenz von plötzlichem Tod oder Herzstillstand war 2.6 pro 100,000 Sportlerjahre. Die jeweilige Inzidenz vor bzw. nach Gesetzeseinführung war 2.54 bzw. 2.66 Vorfälle pro 100,000 Sportlerjahre (P = 0.88).

Fazit: Die Inzidenz von plötzlichem Tod bei Wettkampfathleten in dieser Studie liegt in dem von anderen Autoren berichteten Umfang. Ein vorgeschriebenes EKG-Screening der Sportler hatte allerdings keinen sichtbaren Effekt auf ihr Risiko, einen Herzstillstand zu erleiden.

  1. Steinvil A et al. Mandatory electrocardiographic screening of athletes to reduce their risk for sudden death: Proven fact or wishful thinking? J Am Coll Cardiol 2011 Mar 15; 57:1291
Schlüsselwörter: EKG-Screening, Leistungs-Sortler das Plötzliches-Tod-RisikoAthlet, Herzrhythmusstörung, linksherzhypertrophie, Sportler, Tod, Sport: Belastungs-EKG für Leistungssportler, Krankheit, Herzvergrößerung, hypertrophe Kardiomyopathie, plötzlicher Tod, Herz, rhythmusstörungen, Sportler, Sport, Junge Menschen, Fußball, Ergometer, Krankheit, herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen,infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013