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Ulkus-Rezidivprophylaxe mit PPI bei KHK-Patienten unter Clopidogrel,
2011
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Esomeprazol: Protonenpumpenhemmer,
der zur Behandlung der Refluxösophagitis und Magen- und Duodenalulcera
eingesetzt wird.
Clopidogrel:
Thrombozytenaggregationshemmer, der zur Prophylaxe von thrombotischen
Ereignissen eingesetzt wird. |
| In der
COGENT-Studie (2) hatte das PPI Omeprazol gastrointestinale
Komplikationen bei Patienten unter der Kombinationstherapie
Clopidogrel plus ASS verringert, ohne das kardiovaskuläre Risiko zu
erhöhen. Jedoch nur 4% der COGENT-Studie-Patienten hatten eine
Anamnese für gastrointestinale Blutungen oder Magen-Ulkus.
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Eine aktuelle Studie (1)
aus Taiwan hat die Frage nach Rezidivprophylaxe bei Patienten
überprüft, die alle bereits eine Magen-Ulkus-Anamnese (33% mit
Blutung) hatten, und Clopidogrel erhielten, und aus verschiedenen
Gründen kein ASS nehmen konnten. |
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Die Ergebnisse zeigten,
dass das PPI Esomeprazol ein Rezidiv der peptischen Ulcera bei
Clopidogrel-Patienten verhinderte. Des Weiteren beeinflusste
Esomeprazol die Wirkung von Clopidogrel auf die
Thrombozytenaggregation nicht. |
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Ausführlichere Daten
der aktuellen Studie (1):
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Rezidivprophylaxe des peptischen Ulkus
bei Patienten mit Arteriosklerose: Esomeprazol (Nexiumâ) plus
Clopidogrel (Plavixâ, Iscoverâ) versus Clopidogrel alleine
Eine prospektive randomisierte
kontrollierte Studie, die in „Gastroenterology“ erschien, verglich
die Kombination von Esomeprazol und Clopidogrel zur
Rezidivprophylaxe des peptischen Ulkus bei Patienten mit
Arteriosklerose und peptischem Ulkus in der Vorgeschichte mit der
alleinigen Gabe von Clopidogrel. Auch die Auswirkung von Esomeprazol
auf die Thrombozytenaggregationshemmende Wirkung von Clopidogrel
wurde untersucht. Von Januar 2008 bis Januar 2010 wurden Patienten
unter Langzeittherapie mit Colpidogrel und einem peptischen Ulkus in
der Vorgeschichte, die bei einer Basisendoskopie kein peptisches
Ulkus aufwiesen, entweder zu einer Kombination aus Esomeprazol (20
mg/Tag vor dem Frühstück) und Clopidogrel (75 mg/Tag vor dem
Schlafengehen) oder Clopidogrel alleine über 6 Monate hinweg
randomisiert. Eine Kontrollendoskopie wurde am Ende des 6. Monats
sowie immer dann, wenn ernste Symptome auftraten, durchgeführt.
Thrombozytenaggregationstests wurden an den Tagen 1 und 28 bei 42
aufeinanderfolgenden Patienten, die an der pharmakodynamischen
Studie teilnahmen, durchgeführt.
Ergebnisse:
Die kumulative Inzidenz eines peptischen
Rezidivulkus während des 6-monatigen Zeitraums betrug 1,2% bei den
Patienten mit der Kombination aus Esomeprazol und Clopidogrel (n=83)
und 11,0% bei den Patienten unter Clopidogrel alleine (n=82), der
Unterschied betrug 9,8%. Die Gruppe mit der Kombinationstherapie
zeigte bei den Prozentsätzen der aggregierten Thrombozyten an Tag 1
im Vergleich zu Tag 28 keine Unterschiede (31,0 % +/- 20,5% vs.
30,1% +/- 16,5%).
Fazit:
Bei Patienten mit Arteriosklerose und
peptischem Ulkus in der Vorgeschichte reduzierte die Kombination aus
Esomeprazol und Clopidogrel die Rezidivrate des peptischen Ulkus im
Vergleich zur alleinigen Einnahme von Clopidogrel. Esomeprazol
beeinflusst die Wirkung von Clopidogrel auf die
Thrombozytenaggregation nicht. |
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Hsu P-I et al. Esomeprazole with clopidogrel reduces peptic
ulcer recurrence, compared with clopidogrel alone, in patients
with atherosclerosis. Gastroenterology 2011 Mar; 140:791
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COGENT-Studie - Bhatt DL et al. for the COGENT Investigators.
Clopidogrel with or without omeprazole in coronary artery
disease. N Engl J Med 2010 Oct 6
- Siehe auch:
Ulkusblutung-Rezidivvorbeugung: ASS plus Säureblocker
Esomeprazol effektiver als Clopidogrel bei Hochrisikopatienten,
2006
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Schlüsselwörter:
Rezidivprophylaxe des peptischen Ulkus,
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