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Adipositas: Magen-Bypass-OP und Herzfunktion, 2011

Kann bariatrische Adipositaschirurgie die Herzgröße und -funktion verbessern, und somit Adipositas-assoziierte Risikofaktoren für Herzinsuffienz, Vorhofflimmern und kardiovaskuläres Tod verringern? Eine aktuelle Studie (1) untersuchte diese Fragestellung. Die Ergebnisse zeigten, dass die Magen-Bypass-Operation die Herzfunktion verbesserte. Die Operation führte zu einer signifikanten Besserung der linksventrikulären Hypertrophie.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Positive Veränderungen der Herzgröße und -funktion nach Magen-Bypass-Operation

Das Ziel der „Utah Obesitiy Study“, die im „Journal of the American College of Cardiology“ erschien, war die Überprüfung der Hypothese, ob die Magen-Bypass-Operation (Gastric Bypass Surgery, GBS) sich positiv auf die Herzgröße und -funktion auswirken würde. Die Magen-Bypass-Operation wird zunehmend zur Behandlung der schweren Adipositas eingesetzt, es gibt jedoch nur begrenzt Daten über die Ergebnisse. Es wurden 423 schwer adipöse Patienten, die sich einer Magen-Bypass-Operation unterzogen hatten sowie eine Referenzgruppe von schwer adipösen Patienten ohne operativen Eingriff prospektiv untersucht.

 

Ergebnisse:

Nach einem Nachbeobachtungszeitraum von zwei Jahren war der Body Mass Index bei den Patienten mit der Magen-Bypass-Operation viel niedriger als bei Referenzgruppe (-15,4 +/- 7,2 kg/m² vs. –0,03 +/- 4,0 kg/m²), außerdem kam es zu einer signifikanten Reduktion des Taillenumfangs, des systolischen Blutdrucks, der Herzfrequenzrate, der Triglyzeride, des LDL-Cholesterinwerts und der Insulinresistenz. Das HDL-Cholesterin stieg an. Die Gruppe mit der Magen-Bypasss-Operation wies einen reduzierten Index für die linksventrikuläre Masse und den rechtsventrikulären Kammerbereich auf. Das linksventrikuläre Volumen änderte sich bei den Patienten mit Magenbypasss-Operation nicht, stieg jedoch bei der Referenzgruppe an. In Verbindung mit reduzierten Kammergrößen hatten Patienten mit Magen-Bypass-Operation auch eine gesteigerte linksventrikuläre Verkürzungsfraktion (MWFS, midwall fractioning shortening) sowie rechtsventrikuläre fraktionelle Flächenänderungsrate (FAC, fractional area change). Bei der multivariablen Analyse waren Alter, Veränderung des Body Mass Index, Schwere der nächtlichen Hypoxämie, E/E‘-Ratio in der Echokardiographie und Geschlecht unabhängig assoziiert mit dem linksventrikulären Massen-Index wohingegen dies auf den chirurgischen Status, die Veränderung des Taillenumfangs und die Veränderung der Insulinresistenz nicht zutraf.

 

Fazit:

Ein ausgeprägter Gewichtsverlust bei Patienten, die sich einer Magen-Bypass-Operation unterzogen hatten, war assoziiert mit einer Abnahme struktureller Herzveränderungen („reverse cardiac remodelling“) und einer verbesserten linksventrikulären und rechtsventrikulären Funktion. Diese Daten unterstützen den Einsatz der bariatrischen Chirurgie zur Prävention kardiovaskulärer Komplikationen.  

  1. Owan T et al. Favorable changes in cardiac geometry and function following gastric bypass surgery: 2-year follow-up in the Utah Obesity Study. J Am Coll Cardiol 2011 Feb 8; 57:732.
Schlüsselwörter: adipositas, khk, herzinfarkt, herz-größe, Adipositaschirurgie, linksventrikuläre funktion, LF, EF, Mortalität, Adipositas, Übergewicht, Laparoskopie, Laparoskopische Roux-en-Y-Gastric-Bypass-Operation, Chirurgie, Therapie, Magenbypass, Body Mass Index, Sterblichkeit, BMI, Vorhersage, schlaganfall, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013