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Uterusmyome: Uterusarterienembolisation (UAE) vs. Operation - Langzeit-Ergebnisse, 2011

Die Studie fand heraus, dass die Uterusarterienembolisation eine zufriedenstellende Alternative zur Operation bei Uterusmyomen ist. Die weniger invasive Art der Uterusarterienembolisation muss gegen die bei fast einem Drittel der Patienten notwendige Re-intervention abgewogen werden. Die Entscheidung sollte bei der informierten Patientin liegen.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Randomisierter Vergleich von der Uterusarterienembolisation (UAE) mit der operativen Behandlung bei Patienten mit symptomatischen Uterusmyomen (REST trial): 5-Jahres Ergebnisse 

ZIELSETZUNG:

Das Ziel der Studie war es, die Langzeitergebnisse der Uterusarterienembolisation (UAE) mit denen der chirurgischen Behandlung bei Frauen mit symptomatischen Uterusmyomen zu vergleichen.

DESIGN:

Es wurde eine pragmatische, offene, multizentrische und randomisierte Studie durchgeführt.

SETTING:

Es nahmen 27 sekundäre Gesundheitsversorgungszentren in Großbritannien teil.

Anmerkung: Sekundäre Gesundheitszentren sind Kliniken oder Fachärzte, wohin der Patient durch den Hausarzt überwiesen wird, wenn schwerwiegendere Krankheiten vorliegen.

PROBE:

Es wurden Frauen in die Studie eingeschlossen, die ≥ 18 Jahre alt waren und die an symptomatischen Uterusmyomen leiden. Weiterhin  wurden sie als Patientinnen betrachtet, bei denen eine chirurgische Behandlung gerechtfertigt ist.

METHODEN:

Insgesamt wurden 157 Frauen randomsiert (in einem 2:1 Verhältnis): 106 erhielten eine UAE und 51 wurden operiert (42 mit Hysterektomie, neun mit Myomektomie).

HAUPTMESSPUNKTE:

Der Hauptmesspunkt war die Lebensqualität nach 5 Jahren, die durch den Short Form General Health Survey (SF-36) bestimmt wurde.  Sekundäre Messpunkte schlossen Komplikationen, unerwünschte Ereignisse und das Benötigen von weiteren Interventionen ein.

ERGEBNISSE:

Es wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen den beiden Gruppen in keinen der 8 Komponenten des SF-36 nach 5 Jahren (Minimum P=0,45) gefunden. Die Reduktion der Symptomscores und die Patientenzufriedenheit mit beiden Behandlungsarten waren sehr hoch, dabei gab es keine Gruppenunterschiede. Die Raten an unerwünschten Ereignissen waren in beiden Gruppen ähnlich hoch (19% Embolisation und 25% Operation; P=0,40). Die 5-Jahresinterventionsrate für den Behandlungsmisserfolg oder Komplikationen war respektive 32 % (UAE-Arm) und 4% (Operations-Arm). Der anfängliche Kostenbenefit der UAE gegenüber der Operation nach 12 Monaten wurde auf Grund der anschließenden Interventionen erheblich reduziert. Die Kosten der beiden Behandlungsarten sind nach 5 Jahren ausgeglichen.

ZUSAMMENFASSUNG:

Die Studie fand heraus, dass die Uterusarterienembolisation eine zufriedenstellende Alternative zur Operation bei Uterusmyomen ist. Die weniger invasive Art der Uterusarterienembolisation muss gegen die bei fast einem Drittel der Patienten notwendige Re-intervention abgewägt werden. Die Entscheidung sollte bei der informierten Patientin liegen.

  1. Moss JG et al. Randomised comparison of uterine artery embolisation (UAE) with surgical treatment in patients with symptomatic uterine fibroids (REST trial): 5-year results. BJOG 2011 Apr 12
Schlüsselwörter: Uterusarterienembolisation, Laparaskopie, Myom-Embolisation, Uterus-arterien-embolisation Gebärmuttermyom, Myome, Hysterektomie, Blutungen, Frauen, Gebärmuttermyom, Uterus, Operation, Gebärmuttermyome, Laparaskopischer Verschluss, Arteria uterina, arterienembolisation, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013