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PAVK: von Trainieren der Arme profitieren auch die Beine, 2011

Arm-Aerobic-Übungen unter Anleitung haben die Gehstrecke bei PAVK-Patienten verbessert.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Der Effekt von Aerobicübungen für die obere Extremität versus Übungen für die untere Extremität auf die gesundheitsbezogene Lebensqualität bei Patienten mit symptomatischer peripherer arterieller Erkrankung.

ZIELSETZUNG:

Diese randomisierte kontrollierte Studie untersuchte die Effekte von Aerobicübungen der oberen und unteren Extremität auf den krankheitsspezifischen Funktionsstatus und auf die allgemeine gesundheitsbezogene Lebensqualität (QOL) bei Patienten mit Claudicatio intermittens.

 

METHODEN:

Die Studie rekrutierte 104 Patienten (mittleres Alter 68 Jahre; Bereich 50-85) aus dem Sheffield Vascular Institute. Die Patienten wurden zufällig auf Gruppen verteilt, die entweder Aerobicübungstraining für die obere Extremität (engl. upper-limb group „ULG“) oder für die untere Extremität (engl. lower-limb group „LLG“) oder wurden zu einer Kontrollgruppe zugeordnet, die keine Trainingseinheiten bekam. Das Training wurde zweimal wöchentlich für 24 Wochen mit äquivalenten auf die Extremität angepassten Übungsintensitäten durchgeführt. Die Hauptmesspunkte waren die Werte auf dem „Walking Impairement Questionnaire“ (WIQ) für die krankheitsspezifischen funktionellen Status, die „Medical Outcomes Study Short Form version 2“ (SF-36v2) und die „European Quality of Life Visual Analog Scale“ (EQ-VAS) für die gesundheitsbezogene Lebensqualität. Die Ergebnisse wurden zum Startpunkt der Studie und nach sechs, 24, 48 und 72 Wochen erfasst.

(Anmerkung: Der „Walking Impairement Questionnaire“ (WIQ) umfasst vier Subkategorien: Schweregrad des Schmerzes, Gehstrecke, Gehgeschwindigkeit und die Fähigkeit, Treppen zu steigen.)

 

ERGEBNISSE:

Nach sechs Wochen wurden bei der ULG Verbesserungen bei dem wahrgenommenen Schweregrad der Claudicatio (P=0.023) und bei der Fähigkeit Treppen zu steigen (P=0,011) gegenüber der Kontrollgruppe beobachtet. Weiterhin wurde bei der LLG gegenüber der Kontrollgruppe eine Verbesserung in dem generellen Gesundheitsbereich des SF-36v2 beobachtet (P=0,010). Nach 24 Wochen hatten sich alle vier Bereiche des WIQ in der ULG gegenüber der Kontrollgruppe (P≤ 0.05) verbessert und drei von vier Bereichen verbesserten sich bei der LLG (P<0,05). Nach 24 bis 72 Wochen des follow-ups waren mehr bleibende Veränderungen in den Bereichen der allgemein gesundheitsbezogenen Lebensqualität in der ULG zu beobachten.

 

FAZIT:

Diese Ergebnisse befürworten den Gebrauch von alternativen, relativ schmerzfreien Formen von Übungen beim klinischen Management von Patienten mit Claudicatio intermittens.

  1. Saxton JM et al. Upper- versus lower-limb aerobic exercise training on health-related quality of life in patients with symptomatic peripheral arterial disease. J Vasc Surg 2011 May; 53:1265.
Schlüsselwörter: bein, gehen, periphere arterielle Verschlusskrankheit, pAVK, sport, training, übungen, arm, Cilostazol, Gehen, Pletal, Medikament, arme, beine, krafttraining, aerobic, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013