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Genauigkeit von Doppler-Echokardiographie bei Pulmonaler Hypertonie, 2011

Doppler-Echokardiographie-Schätzungen des systolischen Lungenarteriendruckes sind bei Patienten mit pulmonaler Hypertonie ungenau.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Ungenauigkeit der Schätzung von Lungenarteriendrücken bei Patienten mit pulmonaler Hypertonie mittels Doppler-Echokardiographie: Implikationen für die klinische Praxis.

 

HINTERGRUND: Neuere Studien legen nahe, dass auf Doppler-Echokardiographie (DE)-basierte Schätzungen des systolischen Lungenarteriendruckes (PASP) möglicherweise nicht so genau sind, wie bisher angenommen. Die Forscher versuchten, die Genauigkeit der Doppler-PASPs verglichen mit PASPs die mittels Rechtsherzkatheter (RHC) gemessen wurden zu bestimmen.


METHODEN:  Es wurden Schätzungen des PASP durch Doppler-Echokardiographie mit invasiv gemessenen PASPs während eines Rechtsherzkathethers bei 160 Patienten mit pulmonaler Hypertonie (erster Teil) verglichen. Zur Berücksichtigung möglicher Veränderungen der Hämodynamik zwischen Doppler und Rechtsherzkatheter wurden prospektiv erhobene PASPs in weiteren 23 Patienten erhoben. Diese Patienten wurden gleichzeitig mittels Rechtsherzkatheter und Doppler untersucht (zweiter Teil). Bland-Altman-Analysen wurden durchgeführt, um die Unterschiede zwischen PASP Messungen mit einem Rechtsherzkatheter oder der Doppler-Echokardiographie zu bewerten. Die Genauigkeit wurde vordefiniert als 95% Übereinstimmung ± 10 mm Hg  der PASP Schätzungen.

 

ERGEBNISSE: Im ersten Teil gab es eine moderate Korrelation zwischen Messungen des PASP durch Doppler-Echo und Rechtsherzkatheter (r = 0,68, p <.001). Bei Verwendung der Bland-Altman-Analyse allerdings war die Bias für die Schätzungen des PASP mittels Doppler-Echo 2,2 mm Hg, mit einer 95% Übereinstimmungsgrenze      von  -34,2 bis 38,6 mmHg. Doppler-Schätzungen des PASP wurden in 50,6% der Patienten als ungenau eingestuft. Im zweiten Teil gab es eine moderate Korrelation zwischen Doppler und Rechtsherzkatheter-Messungen des PASP (r = 0,71, p <.01). Trotz  gleichzeitiger Doppler und Rechtsherzkatheter-Messung war die Bias für Doppler-Schätzungen des PASP 8,0 mm Hg, mit 95% Übereinstimmungsgrenze von -28,4 bis 44,4 mmHg.

FAZIT: Doppler-Echokardiographie-Schätzungen des systolischen Lungenarteriendruckes sind bei Patienten mit pulmonaler Hypertonie ungenau, und sollten nicht herangezogen werden, um eine pulmonale Hypertonie zu diagnostizieren, oder die Wirksamkeit der Therapie zu verfolgen.

  1. Rich JD et al. Inaccuracy of Doppler echocardiographic estimates of pulmonary artery pressures in patients with pulmonary hypertension: Implications for clinical practice. Chest 2011 May; 139:988
Schlüsselwörter: Lungenarteriendruck, Doppler-Echokardiografie, Krankheit, Studie, klinik, rechtsherzinsuffienz, Echokardiographie, PHT, Pulmonale Hypertonie, lungenhochdruck, messung, druck, Echokardiographie, pulmonale-arterielle Hypertonie, PH, Pulmonale Hypertonie, lunge, pulmonaler druck, ZVD, Druckmessung, praxis, genauigkeit, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013