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Screeningauswirkung auf Eierstockkrebs-Mortalität: Keine Vorteile, 2011

In den USA reduzierte ein simultanes Screening mit CA-125 und transvaginalem Ultraschall -verglichen mit der üblichen gesundheitlichen Fürsorge- nicht die Mortalität durch Eierstockkrebs. Des Weiteren kommt es aufgrund falsch-positiver Ergebnisse zu unnötigen operativen Eingriffen und perioperative Komplikationen.

Also ein klares NEIN zum Eierstockkrebs-Screening.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Screeningauswirkung auf Eierstockkrebs-Mortalität: Eine randomisierte, kontrollierte Studie des Prostata-, Lungen-, kolorektalen und ovariellen (PLCO) Krebsscreenings

ZUSAMMENHANG:

Das Screening für Eierstockkrebs mit Hilfe des Krebsantigens 125 (CA-125) und mit transvaginalem Ultraschall hat einen unbekannten Effekt auf die Sterblichkeit.

 

ZIELSETZUNG:

Es soll die Auswirkung des Screenings für Eierstockkrebs auf die Mortalität in der Prostata-, Lungen-, kolorektalen und ovariellen (PCLO) Krebsscreeningstudie beurteilt werden.

 

DESIGN, SETTING und TEILNEHMER:

Es wurde eine randomisierte, kontrollierte Studie mit 78 216 Frauen, zwischen 55 und 74 Jahren durchgeführt. Die Frauen wurden zugeteilt, sich entweder einem jährlichen Screening (n=39 105) oder der üblichen Betreuung (n=39 111) zu unterziehen, die an 10 Screeningzentren in den Vereinigten Staaten zwischen dem November 1993 und dem Juli 2001 stattfanden.

INTERVENTION:

Der Interventionsgruppe wurde ein jährliches Screening mit CA- 125 für sechs Jahre und ein transvaginaler Ultraschall für 4 Jahre angeboten.

Die Teilnehmer und ihre praktizierende Gesundheitsversorger erhielten die Screeningtest-Ergebnisse und führten die Bewertung von anormalen Ergebnissen durch. Der üblichen Betreuungsgruppe wurde kein jährliches Screening mit CA-125 für sechs Jahre oder transvaginaler Ultraschall angeboten, aber sie erhielten ihre gewöhnliche medizinische Fürsorge. Die Teilnehmer erhielten ein follow-up für ein Maximum von 13 Jahren (im Mittel [Bereich] 12,4 Jahre [10,9-13,0 Jahre]) für Krebsdiagnosen und Tod bis zum 28. Februar 2010.

 

HAUPTMESSPUNKTE:

Die Sterblichkeit durch Eierstockkrebs, einschließlich des primären peritonealen und des Eileiterkrebses waren die Hauptmesspunkte. Sekundäre Messpunkte schlossen die Inzidenz von Ovarialkarzinomen und die Komplikationen ein, die mit den Screeninguntersuchungen und den Diagnostikabläufen assoziiert sind.

 

ERGEBNISSE:
Eierstockkrebs wurde bei 212 Frauen diagnostiziert (5,7 pro 10 000 Personenjahren) in der Interventionsgruppe und 176 (4,7 pro 10 000 Personenjahren) in der üblichen Behandlungsgruppe (rate ratio [RR] 1,21; 95% Konfidenzintervall [CI], 0,99-1,48). Es gab 118 Todesfälle durch Eierstockkrebs (3,1 pro 10 000 Personenjahren) in der Interventionsgruppe und 100 Todesfälle (2,6 pro 10 000 Personenjahren) in der üblichen Betreuungsgruppe (Sterblichkeit RR 1,18; 95% CI, 0,82-1,71). Von 3285 Frauen mit falsch-positiven Ergebnissen, unterzogen sich 1080 einem chirurgischen follow-up; von denen 163 Frauen mindestens eine schwere Komplikation (15%) erlebten. Es gab 2924 Todesfälle auf Grund anderer Ursachen (ausgeschlossen waren Eierstockkrebs, kolorektaler Krebs und Lungenkrebs) (76,6 pro 10 000 Personenjahren) in der Interventionsgruppe und 2914 Todesfälle (76,2 pro 10 000 Personenjahren) in der üblichen Behandlungsgruppe (RR 1,01; 95% CI, 0,96-1,06).

 

FAZIT:

Unter den Frauen der allgemeinen Bevölkerung der vereinigten Staaten reduzierte ein simultanes Screening mit CA-125 und transvaginalem Ultraschall -verglichen mit der üblichen gesundheitlichen Fürsorge- nicht die Mortalität durch Eierstockkrebs. Die diagnostische Analyse, die einem falsch positiven Screeningtestergebnis folgte, war mit Komplikationen assoziiert.

  1. Buys SS et al. Effect of screening on ovarian cancer mortality: The Prostate, Lung, Colorectal and Ovarian (PLCO) Cancer Screening Randomized Controlled Trial. JAMA 2011 Jun 8; 305:2295
Schlüsselwörter: Screeningauswirkung, Eierstockkrebs-Mortalität, Eierstockkrebs-Screening, ovarialkarzinom-früherkennung, Gebärmutterhalskrebs, Screening, Zervixkarzinom, Frauen, Human Papillomavirus Infektion, HPV, Zytologie, Papanicolaou-Abstrich, lungenkrebs, Früherkennung, Zytodiagnostik, Vorsorge, mortalität, sterblichkeit, früh-operation, chemotherapie, überleben verlängern, Zervixabstrich nach Papanicolaou, sterblichkeit, prostatakrebs, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013