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Neu auftretendes Vorhofflimmern und Sterberisiko bei anfänglich gesunden Frauen, 2011

In einer Gruppe von gesunden Frauen war neu-auftretendes Vorhofflimmern mit Gesamtmortalität, kardiovaskulärer und nichtkardiovaskulärer Mortalität assoziiert. Bei diesen Frauen sollten die Besserung der kardiovaskulären Risikofaktoren und eine Schlaganfall-Prävention offensiv angegangen werden.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Das Sterberisiko und die kardiovaskulären Ereignisse bei anfänglich gesunden Frauen mit neu auftretendem Vorhofflimmern.

KONTEXT:

Die Risiken, die mit neu auftretendem Vorhofflimmern (engl. atrial fibrillation, AF) unter mittelalten Frauen und Populationen mit einer geringen Komorbiditätsbelastung assoziiert sind, sind nur schlecht definiert.

 

ZIELSETZUNG:

Die Studie sollte die Verbindung zwischen auftretender AF und der Mortalität bei anfänglich gesunden Frauen untersuchen. Weiterhin sollte der Einfluss von assoziierten kardiovaskulären Komorbitäten auf das Risiko beurteilt werden.

 

DESIGN, SETTING und TEILNEHMER:

Zwischen 1993 und dem 16. März 2010 nahmen 34 722 Frauen bei der Women’s Health Studie teil und bekamen ein prospektives follow-up. Die Teilnehmer waren zu 95% weiß, älter als 45 Jahre (im Mittel 53 [Interquartilsabstand {IQR} 49-59] Jahre) und wiesen zu Studienbeginn keine AF oder kardiovaskuläre Krankheiten auf. Die Proportional Hazard-Modelle von Cox mit zeitvarianten Kovariablen wurden benutzt, um das Risiko für Ereignisse unter Frauen mit auftretender AF zu bestimmen. Sekundäre Analysen wurden unter Frauen mit paroxysmalem AF durchgeführt.

 

HAUPTMESSWERTE:

Primäre Messgrößen schlossen Gesamtmortalität, kardiovaskuläre und nicht-kardiovaskuläre Mortalität ein. Sekundäre Messgrößen schlossen Schlaganfall, kongestives Herzversagen und Myokardinfarkt ein.

 

ERGEBNISSE:
Während eines mittleren follow-up von 15,4 Jahren (IQR 14,7-15,8) entwickelten 1011 Frauen Vorhofflimmern. Die Inzidenzraten pro 1000 Personenjahren unter Frauen mit und ohne AF waren respektive 10,8 (95% Konfidenzintervall [CI], 8,1-13,5) und 3,1 (95% CI, 2,9-3,2) für die Gesamtmortalität, 4,3 (95% CI, 2,6-6,0) und 0,57 (95% CI, 0,5-0,6) für die kardiovaskuläre Mortalität und 6,5 (95% CI, 4,4-8,6) und 2,5 (95% CI, 2,4-2,6) für die nicht-kardiovaskuläre Mortalität. In multivariablen Modellen waren die Hazard Ratios (HRs) von neu auftretender AF für die Gesamtmortalität, kardiovaskuläre und nicht-kardiovaskuläre Mortalität respektive 2,14 (95% CI, 1,64-2,77), 4,18 (95% CI, 2,69-6,51) und 1,66 (95% CI, 1,19-2,30). Anpassungen für nichttödliche kardiovaskuläre Ereignisse, potentiell auf dem kausalen Weg zum Tode, schwächte diese Risiken ab, aber auftretendes Vorhofflimmern blieb mit allen Mortalitätskomponenten assoziiert (Gesamtmortalität: HR 1,70 [95% CI, 1,30-2,22]; kardiovaskuläre Mortalität: HR 2,57 [95% CI, 1,63-4,07]; und nichtkardiovaskuläre Mortalität: HR 1,42 [95% CI, 1,02-1,98]). Unter Frauen mit paroxysmalem Vorhofflimmern (n=656) war die Zunahme des Mortalitätsrisikos begrenzt auf kardiovaskuläre Ursachen (HR 2,94; 95% CI, 1,55-5,59).

 

FAZIT:
In einer Gruppe von gesunden Frauen war neu-auftretendes Vorhofflimmern unabhängig mit Gesamtmortalität, kardiovaskulärer und nichtkardiovaskulärer Mortalität assoziiert. Dabei kann das Risiko teilweise durch nichttödliche kardiovaskuläre Ereignisse potentiell erklärt werden.

  1. Conen D et al. Risk of death and cardiovascular events in initially healthy women with new-onset atrial fibrillation. JAMA 2011 May 25; 305:2080
Schlüsselwörter: frauen, Vorhofflimmern, Tod, Herzinfarkt, Bradyarrhythmia absoluta, tachyarrhythmie Herz, Rhythmusstörung, HRS, absolute arryhtmie, antikoagulation, Herzinfarkt, Einsatz, Herzrhythmusstörungen, tachyarrhythmia absoluta, Schlaganfall, Embolie, vorhofflimmern, vorhofflattern, Medikament, Arzneimittel, Pradaxa, Therapie, Behandlung, Thrombosen, Blutgerinnsel, Embolien, überwachung, Absolute Arrythmie, apoplex, frau, warfarin, marcumar, Dabigatran, Rendix, direkte Thrombinhemmer, Prävention, Behandlung, thrombo-embolischer Erkrankungen, Antikoagulation, monitoring, sterblichkeit, mortalität, neu, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013