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Erste tiefe Beinvenenthrombose mit oder ohne Embolie: Antikoagulation-Dauer, 08/2011

In der Fachzeitschrift DER ARZNEIMITTELBRIEF ist in der Ausgabe 7/2011 ein ausführlicher Artikel (1) mit dem Titel "Erste tiefe Beinvenenthrombose mit oder ohne Embolie: Welche Dauer der Antikoagulation ist ausreichend oder optimal" erschienen. Darin wird eine Meta-Analyse (2) in der Fachzeitschrift BMJ vorgestellt, die Daten von sieben bereits publizierten Studien zum Thema untersucht. In dem Artikel werden die Empfehlungen zur Antikoagulationsdauer gegeben, die sich an die Resultate der BMJ-Metaanalyse anlehnen. Die wichtigsten sind:

  • Provizierte Thrombose (z.B. nach Operation, langer Flugreise oder Immobilität): Nach einer ersten tiefen Beinvenenthrombose mit oder ohne Embolie bei Patienten ohne Krebskrankheit ist eine Antikoagulationsdauer (in Deutschland häufig Marcumar) von 3 Monaten in der Regel ausreichend.

  • Idiopathische unprovozierte Thrombose: Bei  unprovizierten Thrombosen sei das Rezidivrisiko nach einer Antikoagulation von länger als 6 Monate etwas geringer als nach nur 3 Monaten.

  • Lokalisation Unterschenkel/Proximal: Die proximalen Thrombosen würden im Vergleich zu Unterschenkel-Thrombosen insgesamt mit einem höheren Lungenembolie-Risiko einhergehen.

  • Hochrisiko-Patienten: Bei Patienten mit z.B. angeborener Thrombophilie (Thromboseneigung) oder bereits Lungenembolie-Rezidiven sei eine lebenslange Antikoagulation zu überprüfen. Das Blutungsrisiko einer Langzeit-Antikoagulation müsste bei jedem Patient gegen das Thromboembolie-Rezidiv-Risiko abgewogen werden.

  • Risikoverlauf nach Alter: In dem der BMJ-Metaanalyse begleitenden Editorial wurde des Weiteren erläutert, dass das Blutungsrisiko mit dem zunehmendem Alter ansteigt, während das Risiko für letale Thromboembolie-Rezidive mit der Zeit geringer werden würde. (Medknowledge-Anmerkung: Hier werden keine Altersangaben erwähnt. In Studien jedoch wird oft unter „fortgeschrittenes Alter“  die Altersgrenze >65 Jahre angegeben.)

  1. Erste tiefe Beinvenenthrombose mit oder ohne Embolie: Welche Dauer der Antikoagulation ist ausreichend oder optimal? DER ARZNEIMITTELBRIEF  Jahrgang 45 Nr. 07 Juli 2011
  2. Florent Boutitie et al: Influence of preceding length of anticoagulant treatment and initial presentation of venous thromboembolism on risk of recurrence after stopping treatment: analysis of individual participants’ data from seven trials. BMJ 2011; 342:d3036
Schlüsselwörter: Beinvenenthrombose, Venöse Thromboembolie, Rezidivrisiko, Antikoagulation-Dauer, idiopathisch, therapiedauer, Leitlinien, rezidiv, rückfall, Thrombose, VTE, tiefe Venenthrombose, Phlebothrombose, Thromboembolie, D-Dimer, Blutung, ausreichend, Gerinnungsfaktor VIIa, Blutungen, Gerinnungsfaktoren, hochrisiko-patienten, transienter Risikofaktor, Antidot, Warfarin, Coumadin, Phenprocoumon, Marcumar, Vitamin K, International Normalized Ratio, INR, Quick-Wert, erst-episode, erste thrombose, optimal, altersgrenze, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013