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Kompressionstrümpfe (Stützstrümpfe) bei Patienten mit Schlafapnoe und Venenschwäche, 2011

Bei der obstruktiven Schlafapnoe (OSA) kommt es zum Atemaussetzer. Die Folge ist häufig extreme Tagesmüdigkeit, und -Schläfrigkeit sowie Leistungsabfall. Weltweit aber auch in Deutschland leiden viele Menschen unter dieser Krankheit. In Deutschland wird als Therapie häufig Überdruck-Atemmasken in der Nacht angewandt, die von vielen Patienten nicht toleriert werden. Eine kleine Studie aus Italien (Redolfi et al, American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine online) zeigt Stützstrümpfe überraschend als eine einfache Gegenmaßnahme für bestimmte Fälle.

Insgesamt 24 nicht-adipöse Patienten mit Schlafapnoe und gleichzeitiger chronisch-venöser Insuffizienz (chronische Venenschwäche) wurden in zwei Gruppen randomisiert, eine Gruppe trug tagsüber Kompressionstrümpfe, und andere nicht. Gleichzeitig wurde der Schlaf aller Teilnehmer beobachtet. Die Ergebnisse zeigten, dass Kompressionstrümpfe die Atemaussetzer insgesamt reduzierten.

Das Prinzip dahinter: Patienten mit chronisch-venöser Insuffizienz lagern tagsüber Flüssigkeit in den unteren Extremitäten. Diese Flüssigkeit wird durch das Liegen im Schlaf von den Beinen Richtung Oberkörper verlagert. In der Nacht kommt es durch diese Verschiebung zu einer Schwellung im Hals-Kopf-Bereich mit einer Verengung der Atemwege und der Luftröhre, diese Schwellung kann ein Schlaf-Apnoe möglicherweise noch verstärken.

Wenn jedoch die Patienten schon tagsüber Kompressionstrümpfe tragen, lagere sich nicht so viel Flüssigkeit in den Beinen, somit kommt es in der Nacht nicht zu einer starken Schwellung im Halsbereich, da ein massiver Verschiebung der Flüssigkeit zwischen unteren und oberen Extremitäten nicht stattfindet. Die Folge seien zumindest in dieser Patientengruppe weniger Atemaussetzer in der Nacht.

Die Studie war mit insgesamt 24 Teilnehmern relativ klein und von kurzer Dauer, um statistisch relevante Aussagen zu treffen. Und ob diese Ergebnisse bei nicht-adipösen Patienten mit Venenschwäche auch auf andere Patienten-Populationen mit Schlafapnoe übertragen lässt, ist unklar. Des Weiteren haben die Wissenschaftler nicht untersucht, ob das Tragen der Kompressionstrümpfe auch die klinischen Symptome bei Schlafapnoe bessert (z.B. Tagesschläfrigkeit).

Auf der anderen Seite wird das Tragen von Stützstrümpfen bei chronisch-venöser Insuffienz sowieso als eine sinnvolle und gleichzeitig harmlose Maßnahme empfohlen. Warum sollten die Patienten dieses nicht ausprobieren, die gleichzeitig unter Venenschwäche und Schlafapnoe leiden.

 
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Stand: 25. Mai 2013