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Mobile Pocket- Echokardiographie das Stethoskop der nächsten Generation? 2011

Die die mobile Taschen-Echokardiographie misst die Ejektionsfraktion des Herzens genau. Bei anderen Fragestellungen wie verschiedene kardiale Abnormitäten ist sie möglicherweise kein richtiger Ersatz für die normale Echokardiographie.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Ist die mobile Taschen-Echokardiographie das Stethoskop der nächsten Generation? Eine Querschnitts-Vergleichstudie von schnell aufgenommenen Bildern mit einer normalen transthorakalen Echokardiographie-Untersuchung

HINTERGRUND: Ein Gerät für mobile Echokardiographie in Taschengröße (engl. PME) ist kommerziell erhältlich und im klinischen Umfeld einsetzbar. Allerdings liegen bisher keine veröffentlichten Daten vor, die die Genauigkeit dieser Untersuchungsmethode mit einer normalen, transthorakalen Echokardiographie (TTE) vergleichen.

ZIEL: Es sollte die Genauigkeit von schnell aufgenommenen Bildern eines PME-Geräts mit Bildern aus einer normalen TTE-Untersuchung verglichen werden.

GESTALTUNG: Querschnitts-Studie. Zum Zeitpunkt der Anforderung einer TTE-Untersuchung wurden durch Untersucher zunächst Bilder mit dem PME-Gerät erfasst, wobei diese Untersuchung höchstens fünf Minuten dauerte. Die Untersucher waren gegenüber der klinischen Indikation für die Ultraschalluntersuchung und, bei Durchführung des normalen TTE, gegenüber den PME-Ergebnissen, nicht verblindet. Zwei erfahrene Ultraschall-Spezialisten sowie zwei kardiologische Spezialisten, welche gegenüber der Indikation für die Untersuchung und gegenüber den Ergebnissen des TTE verblindet waren, aber die Herkunft der Bilder kannten, interpretierten die PME-Bilder.

UMFELD: Scripps-Klinik in Torrey Pines und das Scripps Green Hospital in La Jolla, Kalifornien.

PATIENTEN: Einfache Stichprobe aus 97 Patienten, bei denen konsekutiv die Indikation zur echokardiographischen Untersuchung gestellte wurde.

MESSUNGEN: Die Darstellbarkeit und Genauigkeit (die Summe der Anteile von echt-positiven und echt-negativen Ergebnissen sowie die Variabilität zwischen den Untersuchern) für die Ejektionsfraktion, Wandbewegungs-Störungen, linksventrikuläre enddiastolische Abmessungen, Größe der unteren Vena cava, Pathologien der Aorten- und Mitralklappe sowie perikardialer Bluterguss.

ERGEBNISSE: Die ärztlichen Anwender konnten mit dem PME einige, aber nicht alle echokardiographischen Messwerte bei jedem Patient darstellen (der höchste Anteil war für Ejektionsfraktion und für die linksventrikulären enddiastolischen Abmessungen [jeweils 95%]; der niedrigste Anteil war für die Größe der unteren Vena cava [75%]). Die Genauigkeit variierte auch zwischen den Messwerten (die Genauigkeit war am höchsten für die Größe der Aortenklappe [96%] und am geringsten für die Größe der unteren Vena cava [78%]) und nahm ab, wenn die die Nicht-Darstellbarkeit berücksichtigt wurde (91% für die Aortenklappe und 58% für die untere Vena cava). Bei wenig erfahrenen Begutachtern war die Übereinstimmung bei der Beurteilung der Bilder für einige Messungen gut bis mäßig.

EINSCHRÄNKUNG: Diese Studie wurde in einem einzelnen Umfeld durchgeführt. Aufgrund der geringen Größe des Patientenkollektivs gab es keine formale Einschätzung der Genauigkeit und vereinzelt kamen abnorme echokardiographische Messwerte vor.

SCHLUSSFOLGERUNG: Die schnelle Erfassung von Bildern durch Ultraschall-erfahrene Untersucher mittels mobiler Taschen-Echokardiographie (engl. PME) führt zu einer genauen Messung der Ejektionsfraktion und von einigen, aber nicht allen Strukturen des Herzens des Patienten. Weitere Tests mit dem Gerät in größeren Patientenkohorten mit verschiedenen kardialen Abnormalitäten und mit Erfassung und Beurteilung der Bilder durch untrainierte Ärzte sind notwendig, bevor die weite Verbreitung der Anwendung dieser Geräte empfohlen werden kann.

HAUPT-FINANZIERUNG: Nationales Gesundheitsinstitut.

  1. Liebo MJ et al. Is pocket mobile echocardiography the next-generation stethoscope? A cross-sectional comparison of rapidly acquired images with standard transthoracic echocardiography. Ann Intern Med 2011 Jul 5; 155:33
Schlüsselwörter: Taschen-echokardiographie, Mobile Pocket- Echokardiographie, Stethoskop,  rechztsherzinsuffienz, kleine Echokardiographie, PHT, Pulmonale Hypertonie, Taschenechokardiographie, kitteltasche, lungenhochdruck, messung, druck, Echokardiographie Doppler-Echokardiografie, pulmonale-arterielle Hypertonie, PH, Pulmonale Hypertonie, lunge, pulmonaler druck, ZVD, Druckmessung, TEE, transthorakale echokardiographie, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 

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Stand: 25. Mai 2013