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Warum trinken die Kinder lieber Flaschenwasser? 2011

Der Glauben, dass das Wasser aus der Flasche schmeckt besser, sauberer und klarer ist, ist in der schwarzen und lateinamerikanischen Minderheit in den USA mehr verbreitet.

Auch in Deutschland wird das Leitungswasser oft als Tafelwasser in Flaschen verkauft, und erzielt einen erstaunlich guten Absatz.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Die Wahrnehmung von Wasser und der zunehmende Konsum von Wasser aus Flaschen bei Kindern von Minderheiten

ZIEL: Es sollte der Konsum von Wasser aus Flaschen sowie die Meinungen und die Einstellung gegenüber Wasser von Eltern von Kindern aus unterschiedlichen ethnischen Gruppen beschrieben werden.

GESTALTUNG: Querschnittsstudie.

UMFELD: Eine städtische/vorstädtische Notfallabteilung.

TEILNEHMER: Eltern von Kindern, die zwischen September 2009 und März 2010 behandelt wurden.

HAUPT-ERGEBNIS-MESSPUNKTE: Die Teilnehmer vervollständigten einen Fragebogen in Englisch oder Spanisch, in dem sie den Konsum von Wasser aus Flaschen und Wasser aus dem Hahn für ihre Kinder beschrieben und ihre Zustimmung oder Ablehnung zu verschiedenen Aussagen über Flaschenwasser und Leitungswasser ausdrückten. Unter Benutzung von logistischer Regression wurde die Assoziation zwischen dem Konsum von und Meinungen über Flaschenwasser mit demographischen Charakteristika durch Wahrscheinlichkeitsverhältnisse (engl. OR) erfasst.

ERGEBNISSE: Insgesamt wurden 632 Fragebögen ausgefüllt (35% weiße, 33% schwarze und 32% Latino-Teilnehmer). Schwarze und Latino-Eltern gaben ihren Kindern eher Flaschenwasser; der Anteil an Kindern, die ausschließlich Flaschenwasser erhielten, war bei Minderheiten-Kindern dreifach so hoch wie bei weißen nicht-Latino Kindern (24% gegenüber 8%; P<0,01). In einer logistischen Regressionsanalyse waren die folgenden Faktoren unabhängig mit einem Konsum von Flaschenwasser assoziiert: Glaube, dass Wasser aus Flaschen sicherer ist (OR: 2,4); sauberer ist (OR: 2,0); besser schmeckt (OR: 2,8); oder einfacher zu nutzen ist (OR: 1,7). Nach einer Adjustierung für andere Faktoren war die Rasse/die Ethnizität, das Haushaltseinkommen und ein früherer Wohnort außerhalb der USA nicht mit dem Konsum von Flaschenwasser assoziiert.

SCHLUSSFOLGERUNGEN: Eltern aus Minderheiten geben ihren Kindern eher ausschließlich Wasser aus Flaschen. Unterschiede im Konsum von Wasser aus Flaschen sind zum größten Teil durch Unterschiede von Meinungen über und Wahrnehmungen von Wasser bedingt. Interventionen mit dem Ziel, den Konsum von Flaschenwasser in Minderheitsfamilien zu reduzieren, sollten auf den Kenntnissen über die den Wasserkonsum beeinflussenden Faktoren in den Gemeinden basieren.

  1. Gorelick MH et al. Perceptions about water and increased use of bottled water in minority children. Arch Pediatr Adolesc Med 2011 Jun 6
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Stand: 25. Mai 2013